Skibrille mit Mikrodisplay

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Recon Instruments hat eine GPS-fähige Skibrille entwickelt, die mit Android läuft und über ein Mini-Display dem Wintersportler wichtige Informationen zeigt, während er den Hügel mit den Ski oder dem Snowboard herunterrast.

Die alte Version des MOD von Recon Instruments wurde vor einem Jahr vorgestellt. Das Gerät kann besonders bei Wettbewerbssituationen und im Training helfen, den Überblick über die eigene Leistung zu behalten. So kann für Skispringer die gesprungene Distanz, die aktuelle Höhe und die Geschwindigkeit eingeblendet werden. Das MOD erfasst auch Daten wie die verstrichene Zeit, die Temperatur und ähnliches. Über Micro-USB kann der aufgezeichnete Datenschatz auf den PC kopiert werden.

Das neue MOD Live ist zudem mit einem Android-Handy ausgestattet. Damit können Daten schnurlos auf den HQ Mobile-Server übertragen und später angesehen werden. Der Buddy Tracker erlaubt es, Freunde auf der Piste auf Google Maps zu lokalisieren. Darüber hinaus ist der Kartenzugriff für Skiwanderer möglich. Telefonieren, Musikhören und SMS empfangen lässt sich mit dem MOD Live ebenfalls. Ein SDK soll nächstes Jahr auf den Markt kommen.

Das Display des MOD Live wurde gegenüber der alten Version ebenfalls leicht verbessert. Der Bildschirm ist jetzt 33% größer. Das Gerät lässt sich in unterschiedliche Skibrillen einbauen. Insgesamt vier Hersteller wollen Brillen anbieten, in die das Gerät passt.

Mod und Mod Live kosten 299 und 399 US-Dollar. Beide sind ab sofort verfügbar. [Mario Aguilar]

[Via Recon Instruments]

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  1. wenn man bedenkt, dass die normal nutzbare gps genauigkeit bei ca. 5 bis 10 Meter liegt….. Was werden da wohl für Daten erzeugt?

    Wers braucht…… zum angeben……

    1. was soll uns das jetzt sagen?
      Das Navis für Autos auch nicht nutzbar sind?
      Das alle Fahrradfahrer und Wanderer und läufer die ihre Strecke über GPS mit aufzeichnen lassen nur unsinnige Daten bekommen?

      -> als Navi lösung und in Verbindung mit einer Freisprecheinrichtung durchaus interessant für Motorräder. Brauch Ich mir schon keinen Kopf mehr machen wo und wie ich mein Navi befestige.

  2. Ich bin mal gespannt wann die Anzeigen dann in das Glas geblendet werden.. Das fände ich persönlich schicker, dafür würde ich dann auch mal 300-400€ hinlegen.. aber nicht für ein Armseeliges Mini-Display…

  3. Super Entwicklung:-) Haben will;-) Statt anhalten oder stehenbleiben und dann Bildschirm-Gadgets auspacken, einfach “vidi-veni-vici”! Spracheingabe und fertig ist der virtuelle Computer:-) Endlich mal Hardware, für die es sich lohnt mal etwas mehr Geld auszugeben – iPhone ade!

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