Amazon macht mit jedem Kindle Verlust

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Der Schlagerpreis von 79 Dollar, zu dem Amazons kleinster Kindle in den USA derzeit verhökert wird, ist teuer erkauft. iSuppli haben das Ding auseinander montiert und die Einzelteile analysiert. Das Ergebnis: In der Herstellung kostet der Kindle 84 Dollar. Damit legt Amazon bei jedem Gerät 5 Dollar drauf. Entwicklung, Vertrieb und Support wohl noch nicht mitgerechnet.

Ein bisschen was dürfte Amazon mit Werbung wieder reinholen. Die 79-Dollar-Variante ist (anders als das baugleiche Gerät, das zum regulären Preis von 109 Dollar verkauft wird) auf Lock- und Home-Screen mit lokalen Anzeigen dekoriert.

Nun finanzieren sich (nahezu) verschenkte Handys über die Mobilfunkgebühren, kaum kostendeckend verhökerte Spielekonsolen über die vertickten Games und zum Kampfpreis abgegebene Kindles über E-Books. Trotzdem beeindruckend, wie aggressiv Amazon seine Position als Marktführer bei den E-Readern über die Preise festigen will, zumal die letzten Geschäftszahlen die Aktionäre eher enttäuschten. [Kwame Opam / Tim Kaufmann]

[Via Mainstreet, Techmeme]

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  1. Na das kommt ja jetzt völlig überraschend, dass Anzeigegeräte die auf den Absatz von Büchern und Spielen ausgelegt sind, subventioniert werden….

    1. na klar, anzeigegeräte werden subventioniert… wo wird denn bitte eine spielkonsole oder tablet subventioniert?! amazon subventioniert, deshalb ist der erfolg auch zu entwerten! verkaufen und minus machen, das kann jeder, das ist keine kunst… aber wer sonst keine chance hat auf dem tablet markt, das von allen sträflich missachtet wurde, der gehört bestraft und hechelt jetzt oppurtun hinterher. recht so, es gibt eh nur ein original!

      1. “deshalb ist der erfolg auch zu entwerten” bullshit! wer einmal im amazon-ökosystem ist und sich wohlfühlt, der wird über kurz oder lang umsätze tätigen und die investition von amazon zahlt sich aus!

        “es gibt eh nur ein original!” bullshit2: Es gab tablets vor dem ipad und es gibt ebook-reader neben dem kindle, ABER amazons kindle war der erste ebook reader mit einem funktionierenden ökosystem dahinter – und tablets und ebook-reader sind primär erstmal zwei unterschiedliche geräte, da sie unterschiedliche anwedungsziele haben (btw: der dicke junge, der am strand mit einem handtuch für schatten sorgen musste, um überhaupt was auf seinem ipad sehen zu können, tat mir leid… ich hatte meine zweite hand für getränke und kippen frei, während ich auf meinem ebook gelesen habe….)

      2. “bullshit”… hallo gay kan, auch hier und wieder am unqualifizierte kommentare abgeben?! ab ins lederhöschen und dann husch husch…

  2. In der Herrstellung kostet es 84 $ .. kommt drauf an für wem usw. Durch hohe Stückzahlen kostet es vielleicht sogar weniger usw. sehe Apple, durch die hohen Stückzahlen bekommen die auch vieles günstiger als die Konkurrenz.

  3. Aber amazon verdient sich doch mit den eBooks für ihren Kindle dumm und dämlich, oder sehe ich das falsch? Man liest doch ständig davon, dass in den USA mehr eBooks als normale Bücher über amazon verkauft werden. Da wird doch wohl auch etwas bei dem armen Großkonzern hängenbleiben.

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