Regierung will Facebook in Punkto Privatsphärenschutz auf Linie bringen

Mark Zuckerberg , Facebook

Als Facebook seine Datenschutzbestimmungen geändert und alle Informationen über seine Nutzer öffentlich gemacht hat, haben nicht nur die Nutzer eine Augenbraue hochgezogen - auch die Handelsaufsicht Federal Trade Comission (FTC) hat auf Zuckerbergs Tat heftig reagiert.

Das “Wall Street Journal” berichtete, dass es nun zu einer Einigung zwischen der FTC und Facebook gekommen sei, der die Regierung noch zustimmen müsse. So müsse künftig per Opt in die Möglichkeit gegeben werden, Informationen öffentlich zu stellen. Ansonsten würden keinerlei Daten der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.

Bizarr: So hätte Facebook eigentlich von Anfang an funktionieren sollen. Findet wohl auch die US-Regierung, die vom sozialen Netzwerk noch verpflichtende Datenschutzbestimmungen für die nächsten 24 Jahre fordert. Das sollte künftige “Ups, wir haben mal wieder die Bestimmungen geändert und alles öffentlich gemacht”-Momente ziemlich einschränken. [Sam Biddle/Jens-Ekkehard Bernerth]

[WSJ via The Next Web]

Tags :

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Advertising