Blitzschnelle Datenübertragung mit LEDs im Nanoformat

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Forscher der amerikanischen Stanford School of Engineering haben winzige LEDs entwickelt, mit denen die optische Datenübertragung erheblich schneller und stromsparender sein soll als mit Lasertechnik.

Ein Team an der Stanford School of Engineering hat eine ultraschnelle Datenübertragung per Leuchtdiode (LED) entwickelt, die nur wenige Nanometer groß ist. Ihr Strombedarf
ist um Größenordnungen niedriger als der von Laser-basierten Systemen. Die Daten sollen mit einer Geschwindigkeit von 10 Milliarden Bits pro Sekunde übertragen werden können, teilten die Forscher mit. Die Entwicklung könnte künftig die Basis für eine On-Chip-Datenübertragung mit Licht bilden.

Jelena Vuckovic und Gary Shambat hatten Anfang 2011 bereits einen Nanolaser vorgestellt, der ähnlich effizient und schnell war, aber nur bei Temperaturen unter 150 Grad Kelvin benutzt werden konnte. Das wäre etwas unpraktisch für den kommerziellen Einsatz, denn 150 Kelvin entsprechen minus 123,15 Celsius. Das neue Gerät arbeitet hingegen bei Raumtemperatur.

Die Spezial-LEDs emittieren Licht nur auf einer einzigen Wellenlänge, ähnlich wie bei einem Laser. Sie benötigen nur viel weniger Strom. Die LED basiert auf Indium-Arsenid.
Mit Hilfe der LED-Technik werden 0,25 Femto-Joule Energie pro Bit benötigt. Bei einem Laser sind etwa 500 Femto-Joule für die gleiche Datenmenge erforderlich. „Unser Gerät ist etwa 2.000-mal energieeffizienter als die besten Geräte, die heute im Einsatz sind“, sagte Vuckovic. [Andreas Donath]

[Via Stanford School of Engineering]

[Bild: Jan Petykiewicz, Stanford School of Engineering]

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  1. Ist schon sehr interessant was alles möglich ist, nur so lange keine PC´s da sind die Optisch arbeiten solange muss man den Prozessor Ghz-mehr-Kerne hipe mitmachen ;)
    Und bis dahin werden noch ein paar Jahre ins Land gehen :D

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