Streit mit Apple: Samsung bringt überarbeitetes Galaxy Tab nach Deutschland

Samsung Galaxy Tab 10.1N (P7501)

Sollte Apple gehofft haben, dass Samsung sein Galaxy Tab hierzulande bereits abgeschrieben hat, wird der Hersteller enttäuscht werden. Denn Samsung will kommende Woche eine modifiziere Version seines Tablets unter die Leute bringen – und damit das Verkaufsverbot umgehen.

Laut Gerichtsbeschluss darf das Galaxy Tab 10.1 P7500 von Samsung derzeit nicht in Deutschland verkauft werden. Das südkoreanische Unternehmen zeigt sich aber offenbar flexibel – und bringt in wenigen Tagen stattdessen die beiden Geräte Galaxy Tab 10.1N P7501 und Galaxy Tab 10.1N P7511 unter die Leute.
Die Veränderungen betreffen laut einem Samsung-Sprecher der südkoreanischen Nachrichtenagentur Yonhap vor allem die Bildschirmeinfassung und die Lautsprecher.

Die Geräte sollen in Schwarz und Weiß mit 16, 32 oder 64 GB Speicher als WLAN- oder UMTS-Ausführung bereits ab nächster Woche erhältlich sein. Bei Amazon ist das Galaxy Tab 10.1N P7501 mit 16 GB Speicher derzeit für 593,04 Euro, das Galaxy Tab 10.1N WiFi mit 16 GB mit 539 Euro P7511 gelistet.

Vom Tisch ist Samsungs Rechtsstreit mit Apple deshalb allerdings nicht. So treffen sich die beiden Smartphone-Giganten am 20. Dezember in Düsseldorf wieder vor Gericht – diesmal zur Berufungsverhandlung. Neben Deutschland bekriegen sich die beiden Hersteller auch in den USA, Australien, Frankreich und Italien.

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