Amazons Browser Silk wird von einem der schnellsten Supercomputer gesteuert

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Dass der auf dem Kindle Fire laufende Browser Silk alle Webbesuche über Amazons Server laufen lässt, mag nicht jedermanns Sache sein. Zumindest aber tut Amazon viel dafür, dass das Surfen mit Silk wirklich flott vonstatten geht. Dazu haben die Amerikaner einen der schnellsten Supercomputer der Welt in Betrieb genommen.

Ähnlich wie bei Operas Turbo-Funktion soll auch Silk dadurch schneller werden, dass der Datentransfer über einen zentralen Server läuft, der zum Beispiel die Bildqualität herabsetzt, um Grafiken schneller durchs Netz pumpen zu können.

Nun ist vergangene Woche die jüngste Auflage der Liste der 500 schnellsten Supercomputer erschienen. Wie immer finden sich in den Top 10 ausschließlich von Forschungseinrichtungen und Universitäten betriebene Rechner. Auf Platz 42 allerdings steht jetzt Amazon mit seinem Elastic Compute Cloud (EC2) Service. Der in Eigenregie produzierte Rechner gebietet über 17.024 Kerne, 66.000 GByte RAM und eine 10 GBit Ethernet Anbindung.

Übrigens verkauft Amazon auch EC2-Rechenzeit direkt an Kunden. Zwar kann man nie den ganzen Supercomputer auf einmal mieten, aber schon für 1.000 Dollar erhält man so viel Rechenleistung, dass diese einen eigenen Eintrag in der Top-500-Liste verdienen würde. Ob Amazon es vielleicht auch noch in die Top 10 schafft? [Jamie Condliffe / Tim Kaufmann]

[Via Ars Technica; Bild: kosheahan]

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