Intel: Ultrabooks mit Touchscreen ab 2012

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Mit der Einführung von Touchscreen-Displays will Intel den bisher noch etwas schwächelnden Absatzzahlen von Ultrabooks im kommenden Jahr entgegenwirken. Intel CEO Paul Otellini nannte ebenso sinkende Preise als einen wichtigen Punkt um die Verbreitung der neuen Laptopklasse weiter auszuweiten.

In den letzten Wochen mehrten sich bei den Ultrabook-Herstellern die Zweifel, ob man Intels doch sehr ehrgeizige Ziele tatsächlich halten können würde. Neben zu hohen Preisen für Asus und Acers Debutanten, stand bisher mit Apples Macbook Air auch die starke Konkurrenz zwischen einer vollständigen Marktakzeptanz der neuen Ultrabooks.

In den nächsten Jahren will man jedoch mit verschiedenen Mitteln die Begeisterung potenzieller Käufer schüren und so die Absatzzahlen in die gewünschten Höhen treiben. So lies der derzeitige CEO von Intel, Paul Otellini, verlautbaren, dass man dies sowohl durch eine Senkung der Gerätepreise, als auch durch die Einführung von Touchscreen-Displays erreichen wolle. Mit Windows 8 soll ab 2012 auch ein Betriebsystem bereitstehen, welches von Kunden einfach mit Fingern bedient werden will, so der CEO weiter.

Damit aber die angepeilten Preise von 699 bis 799 US-Dollar erreicht werden können, muss vor allem die derzeit noch teure Touch-Technologie günstiger werden. Um dies zu bewerkstelligen, soll aus dem vor einigen Monaten von Intel eingerichteten, 300 Millionen US-Dollar schweren Fonds geschöpft werden. Ob sich der Einsatz von Touchscreens bei den Ultrabooks allerdings rentiert und man so den ebenfalls immer günstiger werdenden Tablets Paroli bieten kann, bleibt abzuwarten.

[via tomshardware]

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