Kurztest: Asus Eee Pad Slider – Das Tablet für Tastaturfreunde

1fb384c5c3cf190dad6acc3701b8e5ea

Das Asus Eee Pad Transformer ist mit einer abnehmbaren Tastatur-Dockingstation ist eines der bestverkauftesten Android-Tablets der Saison. Die Tastatur des Konkurrenzmodells Eee Pad Slider, das ebenfalls von Asus stammt, ist hingegen fest verankert und lässt sich nicht entfernen. Wir haben uns das Gerät einmal angesehen.

Das 10 Zoll großes Tablet mit Android 3.2 (Honeycomb) ist mit einer vollständigen Tastatur ausgestattet, die mit einem sehr cleveren Mechanismus ausgeklappt und fixiert wird.

Im Inneren des Tablets arbeitet Nvidias Tegra 2 Dual-Core-Prozessor mit 1,2 GHz. Das Display mit Super IPS+ Panel erreicht eine Auflösung von 1.280 x 800 Pixeln und das RAM ist 1 GByte groß. Wahlweise ist das Gerät mit 16 oder 32 GByte Speicherkapazität erhältlich. Mit Bluetooth und WLAN ist ein Funkkontakt zur Außenwelt möglich. Darüber hinaus sind zwei Kameras integriert. Die Frontkamera erreicht eine Auflösung von 1,2 Megapixel, die rückwärtige Kamera 5 Megapixel. Der Preis liegt bei 500 Euro für die Variante mit 32 GByte Speicherplatz. Die 16-GByte-Version scheint in Deutschland nicht angeboten zu werden.

Das Asus Eee Pad Slider ist relativ dick, was an dem Faltmechanismus liegt. Das Scharnier benötigt einfach relativ viel Platz. Für ein Tablet ist das Gerät recht schwer und wird unterwegs eher in den Rucksack gesteckt. Jackentaschentauglich ist es zumindest nicht. Aber es passt perfekt auf die Flugzeugtischchen.

Was uns gut gefällt

Die Tastatur ist der größte Pluspunkt des Mobilgeräts und zugleich seine Achillesferse. Eine Tastatur ist für die Texteingabe einfach unübertroffen gut geeignet und kein Vergleich zum Touchscreen. Das Gerät ist für ein Honeycomb-Tablet recht schnell und bald dürfte auch das Update auf Ice Cream Sandwich erscheinen.

Was uns nicht gefällt

Leider ist die Qualität des Eingabegerätes nicht sehr gut. Die Tasten fühlen sich billig an und wirken wackelig.

Das Scharnier wirkt ziemlich stabil doch wenn man das Tablet öffnet verursacht der kurzfristige Kontakt zwischen Tastatur und Displayrand es ein unangenehmes Geräusch. Die angegebene Akkulaufzeit von acht Stunden entspricht in der Realität eher sechs Stunden. Auch die Standby-Zeit ist eher gering. Leider scheint der Touchscreen manchmal nicht auf Berührungen zu reagieren.

Fazit

Das Tablet ist für diejenigen interessant, die sich weder auf ein Notebook noch ein Tablet festlegen wollen. Mit dem Asus Eee Pad Slider erhalten sie beides in einem Gehäuse.

Leider ist der Asus Eee Pad Slider für seine Leistung zu teuer. Es ist zwar angenehm, Tablet und Tastatur in einem Gehäuse vereint zu nutzen, aber die Tastatur des Eee Pad Transformers ist einfach deutlich besser. Außerdem hat der Transformer eine deutlich bessere Akkulaufzeit, auch wenn die Tastatur angeschlossen ist. Außerdem kommt bald der Eee Pad Transformer Prime auf den Markt, der eine Quad- Core-CPU beherbergt und deutlich dünner ist. Die US-Kollegen haben ein Video des Geräts gedreht. [Brent Rose / Andreas Donath]

[Asus]

Tags :
    1. das macbook air ist ein netbook und kein tablet.
      1. obwohl steve jobs gesagt hat, dass netbook aussterben hat er selbst eins auf den markt gebracht und alle fanboys kaufen sich das teil…pfff irrationaler geht es nicht mehr.
      2. das macbook air ist viel zu teuer. wer gibt schon 1000€ für en bisschen scheiße im alugehäuse aus?
      ich jedenfalls nicht.

      die windows8 tablets werden der renner sein, glaube mir.
      wir durften das nokiatablet testen. für einen preis von ungefähr 400€ bekommt man ein vollwertiges betriebssystem, welches auf moderater hardware flüssig laufen kann.
      ein notebook kann man sich also sparen, wenn man keine grafikhungrigen anwendungen verwenden will…
      ich jedenfalls werde mein laptop nicht mehr verwenden.
      ich kaufe mir eine maus und tastatur, die ich an mein win8 tablet anschliesen kann und werde es zu meinem laptopersatz machen.

      besser geht es nicht.

      1. … Du wirst es kaum glauben, ich habe auch schon mitbekommen dass ein MacAir kein Tablet ist … nur, wenn ich mein Air aufklappe ist es in weniger als 4 Sekunden auch online … zeig mir das mit Win8 … und, nur wenn die Wins etwas besser machen als Apple haben die ne Chance …
        … ausserdem bin ich beruflich Win7-User, 17″ Notebook – geht in meinem Alter garnicht mehr anders, so wegen den Augen und so … und Apple kann die Software nicht die ich benoetige. Aber, in der Freizeit schwoere ich erstmal, bis mir besseres gezeigt wird, auf mein Air … ist so [ausserdem, es faellt nicht um und ich brauche nicht solch bekloppten Huellen, das Alu kann alles ab]

    2. Mein Zenbook wacht in 2 Sekunden auf, und auf meinem mehrere Jahre (!) alten Samsung Netbook mit billigster 1,6Ghz-Atom-SingleCore-CPU bootete die DEVELOPER PREVIEW von Windows 8 schon in 10 Sekunden.. Da kommt kein Mac gegen an ;)

  1. Mal so nebenbei: iSlave regt sich über Ufo auf und gibt selber nur Gülle zum besten:
    Das Air ist ein Notebook und kein Netbook.

    http://www.apple.com/de/macbookair/

    Und hast du jemals ein Air benutzt? Anscheinend nicht. Dann wüsstest du, wie geil es ist.

    Und ja, Win8 wird mega, aber kommt nicht gegen Air an zumindest nicht in der Performance.

    P.S. Bin Android und Win7 User. Also kein Fanboy oder Jünger. Klar?! ;D

    1. He Alex,
      mal so nebenbei, das „Air“ ist ein Notebook und Win8 ein Betriebssystem, was von der Performance garnicht verglichen werden kann. Wenn man schon Andere verbessert sollte man selber nicht auch noch Müll hintendran hängen.
      Ich denke für 1300€, Amazonmittelwert für „Air“ wird es ein sehr nettes Stückchen Hardware für Win8 geben

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Advertising