Telefonbetrug zur Terrorfinanzierung

322984903_05295b713f_o

Ein Team aus vier Hackern in der philippinischen Hauptstadt Manila wurde wegen eines perfiden Telefonbetrugs verhaftet. Die Gruppe sorgte dafür, dass die Telefongesellschaft AT&T abgezockt wurden. Der Schaden beläuft sich auf fast 2 Millionen US-Dollar.

Das Hackerteam wurde offenbar dafür bezahlt, das Telefonsystem von AT&T anzugreifen und dafür zu sorgen, dass auf Kosten dieser Kunden internationale, kostenpflichtige Telefondienste angerufen wurden. Diese Telefondienste wurden von den Hackern gemietet, und das eingenommene Geld weitergeleitet, berichtet The Guardian. Das Geld wurde zur Finanzierung einer militanten Gruppe in Saudi-Arabien eingesetzt.

Nach Angaben der philippinischen Criminal Investigation and Detection Group (CIDG) ist die Saudi-Organisation die gleiche, die nach FBI-Ermittlungen im November 2008 die Attacken in der indischen Stadt Mumbai finanzierte. Dabei starben 166 Menschen.

Diese Art von Betrügereien passieren in kleineren Dimensionen in Osteuropa, Afrika und Asien, aber 2 Millionen US-Dollar Schaden sind schon bemerkenswert viel. In der vergangenen Woche teilte AT&T mit, dass einige seiner Kundenkonten angegriffen wurden. Ob das im Zusammenhang mit den Ereignissen auf den Philippinen steht, ist nicht bekannt. [Jamie Condliffe / Andreas Donath]

[Via The Guardian]

[Bild: Chris Young / CC BY-SA 2.0]

Tags :

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Advertising