Können Hacker HP-Drucker aus der Ferne manipulieren?

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Ein Team der Columbia-Universität hat einen Bericht veröffentlicht, nachdem es möglich ist, die Firmware von HP-Druckern ohne Sicherheitsprüfung zu überschreiben. Manipulierte Firmware könnte für Schäden am Drucker sorgen und ihn gegebenenfalls sogar überhitzen.

MSNBC meldet, dass die Forscher die Sicherheitslücke zunächst bei einem HP LaserJet bemerkten, aber nun glauben, dass sie bei fast allen Druckern besteht, die in einem Netzwerk hängen, das mit dem Internet verbunden ist.

Die Forscher behaupten, dass ein Angreifer den Drucker durch Schadcode übernehmen könnte, wenn der Besitzer ein verseuchtes Dokument druckt.

In einer Demonstration haben die Forscher gezeigt, wie sie einen Drucker übernehmen, der durch spezielle Anweisungen immer mehr erhitzt, bis das Papier braun wird und anfängt zu qualmen. Ein Sicherheitssystem im Drucker sorgte dann dafür, dass der Drucker abgeschaltet wurde, so dass kein offenes Feuer entstand. Die Forscher schätzen, dass es praktisch unmöglich ist, einen einmal verseuchten Drucker wieder in den Originalzustand zu versetzen – außer man tauscht die betroffenen Bauteile einfach aus.

HP behauptete gegenüber MSNBC, dass nur ältere Drucker betroffen seien, während modernere Geräte Sicherheitsmechanismen beinhalten würden, die das beliebige Aufspielen von Firmware verhindern sollen. [Adrian Covert / Andreas Donath]

[Via MSNBC, ITespresso.de]

[Bild: Windell Oskay / CC BY 2.0]

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  1. oh, falls also mal ein drucker nach der garantiezeit abraucht, kann man ja theoretisch sogar auf die idee kommen, dass HP selber dahinter steckt… ;-)

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