Programmierbarer Auto-Ersatzschlüssel – ein Fest für Diebe?

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Wenn man einen Schlüssel ersetzen will, muss man in der Regel seinen Vertragshändler kontaktieren und einen neuen bestellen. Der K2 arbeitet hingegen wie eine Universalfernbedienung für Fahrzeuge. Damit er sie öffnet, benötigt er nur den Hersteller, das Modell, das Produktionsjahr und ungefähr 5 Minuten Zeit.

Der K2 soll für Fahrzeughändler eine schnelle Möglichkeit bieten, für ihre Kunden Ersatzschlüssel anzufertigen, die dann sofort übergeben werden können. Und nachdem das Gerät auch so programmiert werden kann, dass es zwei unterschiedliche Fahrzeuge öffnen kann, wird der Schlüsselbund von Zweitwagenbesitzern dünner.

Das System sorgt jedoch für Sicherheitsbedenken, nachdem offenbar alles, was notwendig ist, um einen Nachschlüssel anzufertigen, die oben genannten Daten und die Schlüssel-Programmiereinheit sein sollen. Nach fünf Minuten soll dann die Programmierung abgeschlossen sein und der Schlüssel nach dem Anlernen nur noch mit diesem Auto funktionieren. Ein nachträgliches Neuprogrammieren ist nicht möglich. Dennoch könnte damit einiger Schindluder getrieben werden, wenn die „Rohschlüssel“ und die Programmiereinheit in fremde Hände gelangen sollten. [Andrew Liszewski / Tim Kaufmann]

[Via Keyless Ride, Engadget]

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  1. Und nachdem wir ja alle Wissen, das es auch Händler gibt, die mit der Kfz-Mafia zusammen arbeiten. Ist dann der Erfolg auch gesichert. Zumindestens für die Autodiebe.
    Da ja dann mit einem „Ersatz Original“ das Fahrzeug abhanden gekommen ist, bleibt der Kunde wohl auf seinem Verlust sitzen. Den ein Diebstahl im Klassischen Sinn liegt ja nicht vor. Da ja mit einem „Original“ der Wagen bewegt wurde.

  2. Na und? Früher konnten KFZ-Händler auch einfach die Schlüssel nachmachen, wenn sie mit der „Automafia“ zusammenarbeiten. Da war das halt alles noch klassisch ohne Funkfernbedienung und so…

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