PlayBook kostet RIM hunderte Millionen Dollar

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Nachdem die Verkaufszahlen des BlackBerry PlayBooks weit hinter den Erwartungen zurückgeblieben waren, schrieb Research in Motion (RIM) 485 Millionen US-Dollar auf unverkaufte Tablets ab und korrigierte seine Ziele für das laufende Geschäftsjahr nach unten. Das kanadische Unternehmen bekräftigte jedoch, trotz der schlechten Absatzzahlen im Tablet-Geschäft bleiben zu wollen.

Die am Freitag bekanntgegebene Wertberichtigung auf PlayBook-Lagerbestände kam wenig überraschend. Bereits zum Verkaufsstart kam das Gerät bei den meisten Kritikern und Kunden nicht besonders gut an und auch nach verschiedenen Preissenkungen und Gratis-Aktionen seitens RIM konnte man die Nachfrage nach dem Gerät nicht ausreichend steigern.

Im dritten Quartal seien nur rund 150.000 PlayBooks an den Handel geliefert worden. Man sehe jedoch eine steigende Nachfrage und wolle auf jeden Fall im Tablet-Markt bleiben. Der Markt stecke ja noch in den Kinderschuhen, so der Co-Chef von RIM, Mike Lazardis. Das kanadische Unternehmen folgt so nicht der Vorgehensweise des inzwischen bereits gefeuerten HP-Konzernchefs Leo Apotheker. Dieser hatte im August das TouchPad, nach einem schwachen Verkaufsstart, kurzerhand eingestellt und Restbestände mithilfe einer drastischer Preisreduktion abverkauft.

Die genauen Ergebnisse für das dritte Quartal will RIM Mitte Dezember bekannt geben. Insgesamt rechnet man mit rund 14 Millionen verkauften BlackBerry-Smartphones sowie einem leicht unter den bisherigen Erwartungen liegenden Umsatz von mindestens 5,3 Milliarden US-Dollar.

[via heise]

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  1. Mein Dad will das PlayBook unbedingt, weil es auch so gut mit seinem Blackberry funktionieren würde aber zB Vodafone bietet es nicht mal an. Sowas zieht die Verkaufszahlen sehr runter.
    Das “Play” im Namen kann ich auch nicht nachvollziehen, weil das Gerät ausgerechnet bei der Anzahl der Apps schwächelt aber ein perfekte Arbeitstier ist. Unverständlich ^^

    1. Was hindert ihn daran es bei Cyberport, Amazon, Alternate oder irgendeinem beliebigen Elektronikhöker zu kaufen, die überglücklich wären ihre Lagerbestände abzubauen und es zu Schleuderpreisen raushauen?

      Warum sollte Vodafone Geräte verkaufen, die nur mit WLAN funktionieren?

      Kauft überhaupt irgendjemand bei Vodafone Geräte, die es nicht sowieso zum Vertrag dazugibt?

      Aber klar. DAS zieht die Verkaufszahlen extrem runter. Vodafone ist Schuld!

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