Carrier IQ: Wir arbeiten nicht mit dem FBI zusammen

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Gestern berichteten wir, dass das FBI zugegeben hat, Daten der Schnüffelsoftware von Carrier IQ genutzt zu haben. Carrier IQ verneinte das nun.

Carrier IQ teilte mit, dass man niemals Daten an das FBI heraus gegeben habe. Würde man von einer Strafverfolgungsbehörde kontaktiert, würde man sie an die Netzbetreiber weiterverweisen, weil die Diagnosedaten, die Carrier IQ erhebt, den Unternehmen gehören.

Außerdem seien Carrier IQs Daten nicht geeignet, den speziellen Anforderungen der Strafverfolgungsbehörden zu genügen. Die Diagnosedaten seien größtenteils historisch und würden nicht in Echtzeit erkennen lassen, wo sich jemand aktuell befindet und was er tut.

Ob die Daten nun den Mobilfunkanbietern oder Carrier IQ gehören, sei einmal dahingestellt. Aber der zweite Punkt ist interessant. Natürlich sind die Daten, die Carrier IQ erhebt, interessant für die Polizei. Auch wenn sie nicht darüber Auskunft geben, wo ich mich derzeit befinde, sind Texte, Anrufe, Website-Aufrufe und alles andere höchst persönlich. Man muss nicht wissen, wo ich mich gerade befinde um zu wissen, wer ich bin. [Sam Biddle / Andreas Donath]

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