Günstige Espresso-Maschine mit Crowd-Finanzierung

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Die ZPM Espresso-Maschine soll nur 200 US-Dollar kosten und dennoch soll der Kaffee daraus herkömmliche Heimgeräte um Längen schlagen. Möglich macht das eine ausgefeilte Sensortechnik und die Onlineplattform Kickstarter, über die das ungewöhnliche Technikprojekt finanziert werden soll.

Um einen guten Espresso zu machen, benötigt man nicht nur gutes Wasser und gute Bohnen sondern auch eine sehr konstante und präzise Kontrolle über den Druck und die Temperatur des Wassers. Gute Espressomaschinen für Zuhause kosten rund 1.000 Euro und mehr.

Das Kickstarter-Projekt von ZPM Espresso hat die Entwicklung einer Espressomaschine zum Ziel, die im Gegensatz dazu 200 US-Dollar kosten soll. Später, wenn das Geld eingesammelt wurde, erhält man die Maschine für 300 US-Dollar.

Die neue Maschine soll einen PID-Regler (Proportional-Integral-Differential) aus der Mess- und Regelungstechnik enthalten und einen anpassbaren Druck sowie frei wählbare Temperaturen bieten. Auch die Brühdauer und ähnliche Parameter lassen sich selbst programmieren. Hoffentlich werden auch Voreinstellungen oder zumindest eine Tabelle mit “sinnvollen” Werten angegeben, sonst endet die Inbetriebnahme mit stundenlangen Tests und einer Koffeinvergiftung.

ZPM will die Maschine größtenteils aus bereits vorhandenen Teilen zusammen bauen. Der Thermoblock und die Brüh-Gruppe will man gießen und mit einer Tormach CNC-Maschine selbst herstellen lassen.

Ob die Maschine wirklich etwas taugen wird und ihr Kaffee die versprochene Restaurantqualität erreicht, ist natürlich schwer zu sagen. [Mat Honan / Andreas Donath]

[Via ZPM Espresso]

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