Kamera: Eine Billion Frames pro Sekunde

[SCM]actwin,0,0,0,0;ScreenshotCaptor13.12.2011 , 17:59:24

Das MIT hat eine Kamera entwickelt, die 1.000.000.000.000 Bilder pro Sekunde aufnehmen kann. Damit können Lichtstrahlen während ihrer Verbreitung aufgenommen werden.

Das Gerät wurde vom MIT Media Lab und der dortigen Forschungsgruppe Camera Culture entwickelt. Außerdem haben Chemiker des Bawendi Labs daran gearbeitet. Die Hochgeschwindigkeitskamera verwendet Laser, die als Blitzlicht fungieren.

Die Arbeitsweise der Kamera wird als Femto-Fotografie bezeichnet. Dabei ist der Laserblitz zur Beleuchtung gerade einmal eine Femtosekunde lang aktiv. Picosekunden-genaue Sensoren erfassen das reflektierte Licht. Als Lichtquelle wird ein Titan-Saphir-Laser eingesetzt, der Lichtimpulse in einem Intervall von 13 Nanosekunden aussendet.

Die Kamera nimmt nur 480 Frames auf und hat eine Belichtungszeit von 1,71 Picosekunden. [Andrew Liszewski / Andreas Donath]

[Via MIT, Wired]

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  1. ist ja dann wie das Vieh in “Ab durch die Hecke”, als es die Cola gesoffen hat :-D

    Mal im erst, ohne Beispielvideo glaub ich es nicht :-P

    1. in der Quelle ist ein Video.

      naja, da kann auch einfach jmd. langsam eine Taschenlampe bewegt haben…

      die sollen mal ne Glühlampe einschalten und das Filmen. Paar gegenstände auf den Tisch die dann beleuchtet werden…

  2. Kann mir einer schnell ausrechnen, wielange man benötigen würde um 1ne aufgenommene Sekunde mit dieser Kamera als Video mit 30FPS abzuspielen ?

    Ich bin zu Faul meine Hirnmasse für sowas unter Storm zu setzten :-)

  3. Die Videos sind sowas von Fake Fake Fake ;D
    Ihr müsst mal bedenken. Licht ist Strahlung. Wird also permanent ausgesandt. Warum um alles in der Welt kann man den Apfel denn ständig beleuchtet sehen und das Licht was draufgestrahlt wird sieht man bei der Ausbreitung? ;D Dann müsste man ja alles Licht, also auch das was den Raum hellt macht, sehen wie es sich ausbreitet..

    1. Einfach mal den Originalartikel lesen. Der Film wird nicht in einem Rutsch aufgenommen, sondern ein Laser sendet den Strahl als Stroposkop aus, triggert dabei eine Kamera, und die nimmt mit einem gewissen Zeitversatz – der nach und nach vergrößert wird – eine Zeile eines Bildes auf. Nach tausenden Durchläufen wird dann das Ergebnis berechnet. Dabei kann man auch ein normales Foto dahinterlegen.

      Auch nett: Da ist anscheinend ein Deutscher beteiligt: Andreas Velten

  4. echt ma … nicht immer nur mekkern sondern mal die seite vom MIT anschauen.
    das echt der ober hammer, geile technologie. was das für möglichkeiten bietet. fetten respect. greetz all

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