Amazon verkauft wöchentlich 1 Million Kindles – Kindle Fire bleibt ungeschlagen

Kindle Fire

Mehr als vier Jahre nach dem Verkaufsstart des ersten Kindles hat der Online-Händler Amazon nun zum ersten Mal konkrete Zahlen zum Erfolg der Geräte genannt. Laut einer Pressemitteilung des Unternehmens seien in den USA bereits seit drei Wochen in Folge mehr als eine Million Kindles pro Woche über den virtuellen Ladentisch gegangen. Unangefochtener Topseller ist und bleibt der Kindle Fire.

Für Amazon ist der Kindle Fire nach eigenen Angaben das erfolgreichste Produkt, das jemals bei Amazon verkauft worden ist. Seit seinem Verkaufsstart vor elf Wochen behauptet sich der Kindle Fire als meistverkaufter, meistgewünschter und meistgeschenkter Artikel auf Amazon.com.

Aufgrund der hohen und stetig steigenden Nachfrage habe man inzwischen die Herstellung Millionen weiterer Kindle Fire in Auftrag gegeben, so Dave Limp, Vizepräsident für den Bereich Amazon Kindle. Der Gerätehersteller Quanta soll bisher rund 3 bis 4 Millionen Kindle Fire an Amazon ausgeliefert haben.

Doch auch wenn sich der Kindle Fire wie warme Semmeln verkauft, bleibt er in Punkto Hardware ein Verlustgeschäft für Amazon. Pro verkaufter Einheit verliert das Unternehmen nämlich 2,70 US-Dollar. Den Verlust will man jedoch durch den Verkauf von E-Books, Musik und Videos wieder wettmachen. Alles in allem ein etwas riskantes Unterfangen seitens Amazon, welches aber wahrscheinlich notwendig ist, um den Kindle Fire erfolgreich neben dem iPad 2 positionieren zu können.

[via Reuters]

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  1. Wer sagt denn, dass es überhaupt „Verlust“ gibt? Genau. Ein Unternehmen was das Ding auseinander gebaut hat und GESCHÄTZT!!! hat. Vielleicht, was sehr anzunehmen ist, liegt der Preis ja 2 Euro drunter und sie machen mit jedem Fire doch Gewinn.

    1. Genau so ist es Alex. Wenn man bei einem Produzenten Millionen Stückzahlen von einem Gerät bestellt, wird man dementsprechend auch einen großzügigen Mengenrabatt gekommen. Und 2€ hin oder her, machen zwar bei den oben genannten 3-4 Millionen Stück schon was aus, aber das entspricht gerade mal 1% vom Gesamtpreis. Das Unternehmen will ich sehen, das Produkte (ohne Amazons Verträge mit Quanta zu kennen) auf 1% genau schätzen kann!

  2. Und wenn Sie genügend „verlust“ ähm verkauft haben, verkaufen die den für € 199,- in Deutschland und machen den verlust wieder am Wechselkurs wett.
    So ein schmarrn, als würde irgend ein Unternehmen irgend etwas mit verlust verkaufen.

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