So installiert und konfiguriert man Windows 8

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Windows 8 wird vollkommen anders aussehen als Windows 7 und auch Microsoft Chef Steve Ballmer bemerkte, dass es drastische Änderungen beim Umstieg geben wird. Es ist das größte Wagnis, das Microsoft jemals eingegangen ist. Die Änderungen im Interface und andere Dinge machen viele Anwender neugierig. Wir zeigen euch, wie man die Developer Preview installiert und konfiguriert.

Wenn man sich jetzt schon einen Eindruck verschaffen will, wie Windows 8 aussehen und funktionieren wird, sollte wissen, dass die aktuell verfügbare Developer Preview eine Vorabversion ist – keine Beta sondern eher eine Alpha. Es gibt zahlreiche Fehler, fehlende Funktionen und niemand sollte versuchen, mit Windows 8 ernsthaft zu arbeiten. Ausprobieren kann man das System aber schon und wir zeigen euch, wie das geht.

Schritt 1 – Vorarbeiten

Wenn man ein neues Betriebssystem installieren will, sollte man sich zunächst informieren, was für Systemvoraussetzungen vorhanden sind. Glücklicherweise muss niemand neue Hardware anschaffen, wenn bei ihm Windows 7 läuft – denn die Anforderungen sind identisch. Windows 8 soll sogar etwas geringere Anforderungen stellen als Windows 7 SP1.

Microsoft bietet eine 32- und eine 64-Bit-Version der Windows 8 Developer Preview an. Beide können kostenlos herunter geladen werden. Die .iso-Dateien können problemlos auf eine DVD gebrannt werden, die als Installationsmedium verwendet wird.

Schritt 2 – Installation


Bevor man loslegt, sollte man sich überlegen, ob das neue Betriebssystem parallel zu einem bereits vorhandenen oder als einzige auf dem Rechner existieren soll. Dual-Boot-Installationen dürften in der Regel der sinnvollere Weg sein, wenn man nur einen Rechner zur Verfügung stehen hat. Sollte ein beliebiger weiterer Testrechner vorhanden sein, kann man auf diesem sinnvollerweise die Windows 8 Developer Preview als einziges System installieren, da das einfacher ist. Bei einer Dual-Boot-Konfiguration ist auf jeden Fall eine Partitionierung oder eine zweite Platte erforderlich.

Außerdem muss man sich entscheiden, auf welche Weise das System installiert werden soll. Wahlweise über ein Installationsmedium zum Beispiel mit einer bootfähigen DVD oder direkt aus Windows 7 heraus. Bei letzterer Methode können optional alle Benutzerkonten, Dateien und Einstellungen übernommen werden. Wir beleuchten beide Optionen.

Üblicherweise wird ein neues Betriebssystem mit Hilfe einer Boot-DVD installiert. Nachdem man die eingeschoben hat und den Rechner so eingestellt hat, dass er auch wirklich von DVD bootet, erscheint der Windows 8 Installationsassistent, der stark an den aus Windows 7 erinnert. Zuerst wird der Standort, das gewünschte Tastaturlayout und ähnliches abgefragt, bis er mit der Installation wirklich losgehen kann. Wer hingegen von einer bestehenden Windows-Version upgraden will, muss den Setup-Prozess aus diesem Windows heraus aufrufen – und nicht von DVD booten.

Danach wird bestimmt, wohin Windows 8 installiert werden soll. Dabei stehen die Partitionen und Laufwerke zur Auswahl, die im PC eingebaut sind. Wenn noch Platz auf der Platte ist, kann man sie auch neu einteilen und in der entstehenden Partition Windows 8 installieren. Wer will, kann natürlich auch eine bestehende Windows-Installation ersetzen.

Alternative – Setup aus Windows heraus


Wenn man aus einer bestehenden Windows-Installation heraus die Setup-Funktion von Windows 8 aufruft, wird ein Installationsprogramm gestartet, das simpel durchgeblickt werden muss. Wenn die Installation fertig ist, kann man Windows 8 das erste Mal konfigurieren.

Schritt 3 – Erstkonfiguration

Wenn die Installation der Windows 8 Developer Preview fertig gestellt wurde, müssen immer noch einige Konfigurationsschritte durchlaufen werden, bis man das Betriebssystem erstmals verwenden kann. Wir empfehlen die „Customize“-Option, bei der man jede Einstellung selbst vornehmen kann.

Wenn diese Option gewählt wurde, kann man zum Beispiel festlegen, ob Dateien oder Geräte im Netzwerk geteilt werden sollen. Außerdem können dort Optionen für automatische Updates und System-Schutzfunktionen wie den SmartScreen Filter im Internet Explorer konfiguriert werden. Der Rest der Installation ist selbsterklärend.

Nun muss nur noch ein Benutzerkonto angelegt werden. Windows 8 erlaubt die Erstellung lokaler Nutzer wie in den bisherigen Windows-Versionen auch. Alternativ kann man sich auch über seinen Windows-Live-Konto einloggen. Damit lassen sich Dateien und Einstellungen zwischen mehreren Windows-8-Rechnern synchronisieren.

Wer die Installation aus einem bestehenden Windows heraus vorgenommen hatte, muss nun sein altes Benutzerpasswort eingeben. Das bestehende Benutzerkonto kann man dann in Windows Live überführen. Wer das nicht will, verpasst allerdings eine der neuen Funktionen von Windows 8.

Schritt 4 – Ausprobieren

Nachdem die Installation abgeschlossen wurde, kann man nun zum Beispiel mit der neuen Benutzeroberfläche Metro herumspielen. Diese Kacheloberfläche setzt Microsoft auch bei Windows Phone 7 und bei der Xbox 360 ein. Sie ist vornehmlich für Touchscreens gedacht, doch am PC dürften die meisten Anwender noch keinen betreiben. Deshalb hat Microsoft auch dafür Sorge getragen, dass die Bedienung auch mit Maus und Tastatur funktioniert.

Einige Mausgesten sollte man unbedingt einmal ausprobieren. Wenn man die Maus in die linke untere Bildschirmecke bewegt, geht ein kleines Menü auf, mit dem Funktionen wie die Suche, die Einstellungen und das Sharing erreicht werden können. Wird die Maus Linksaußen positioniert, wird eine Miniaturansicht der zuletzt verwendeten App eingeblendet. Klickt man dieses Bild an, kehrt man zu dieser App zurück.

So, das war’s. Die Stützräder sind ab und ihr müsst selbstständig weiter kommen. Viel Spaß!
[Tim Ferrill / Andreas Donath]

[Via Maximum PC]

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  1. Ich denke da muss Microsoft noch einiges machen. Im jetzigen Zustand ist Windows 8 sicherlich für den täglichen, produktiven Einsatz keinesfalls geeignet. Das Fenstermanagement ist einfach viel zu umständlich. Auch die Mausbedienung macht keinen Spaß. Ohne Touchscreen quasi kaum nutzbar. Ich hoffe da wird noch einiges verändert.

    1. für laptops und pcs gibts doch sowieso windows 7.
      für solche geräte lohnt es sich nicht umzusteigen.
      für mein acer tablet macht windows 8 allerdings durchaus sinn. die bedienung fühlt sich sehr gut an und das gerät startet viel schneller. ich nutze dort praktisch nur noch die metro-oberfläche… allerdings müssen noch einige bugs für den metrointernetexplorer behoben werden, dieser hat in meiner entwicklerversion noch ziemlich rumgezickt.

  2. Mausgesten ala Mauszeiger in eine Ecke bewegen? Man man man. Die lassen sich aber auch nichts neues einfallen und müssen immer nur klauen..
    Das wird wieder Probleme mit Apple geben, garantiert. Sehr gut gemacht, Microsoft, sehr gut.
    Aber wenn man das mal so sieht: Hätte Gates nicht bei Jobs abgeguckt, gäbe es gar kein Windows. Sogesehen, ist es eigentlich egal ob die klauen weil das können sie ja am besten^^

    1. Hallo,
      hätte Gates Jobs keine Millionenen nach NeXt gegeben, gäbe es kein Apple! Und Apple klaut wie alle anderen auch…

      PS: MacBook Pro :-)

  3. asdf du meinst wohl eher windows von apple =) ich nutze schon seit 6 Jahren mac und ich garantiere dir :D ohne die mac Features währe windows wohl nicht das was es ist =) sonder ein noch größerer häufen müll =)

  4. hört doch mit der scheiß mac-windows-meins-is-besser-scheiße auf… jeder schaut bei jedem ab, jeder übernimmt bei jedem iwas weil der andere ne bessere Idee hat. Mal Apple bei MC, mal MC bei Apple. Mercedes bei BMW, BMW bei Mercedes, McD bei BK, BK bei McD.. also lassts diese sinnlose scheiße doch einfach.. Das einzige was ihr damit zeigt ist was für Idioten ihr seit!

    Die neue Win8 Oberfläche ist für den klassischen Desktop o Laptop mehr als nur nicht geeignet & nur für Tablet bzw Touchgeräte generell geeignet..

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