New York Times spammt unabsichtlich 8 Millionen Leser

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Rund 8,6 Millionen Menschen bekamen gestern Abend eine E-Mail von der New York Times bezüglich ihres vor kurzem gekündigten Abonnements - unabhängig davon ob sie überhaupt ein solches hatten oder nicht. Zuerst hieß es auf verschiedenen Webseiten, die Mail sei das Resultat eines Hacks.

Die standardisierte Werbemail mit besonders günstigen Konditionen für ein Abonnement der New York Times hat deutlich mehr Empfänger erreicht als eigentlich geplant war. Anstatt an 300 ehemalige Leser, die ihr Abonnement kürzlich gekündigt hatten, ging die Mail an mehr als acht Millionen, bei der NY Times gespeicherte E-Mail-Adressen.

Zuerst wurde angenommen, dass Hacker Zugang zu dem Mailsystem der US-Zeitung gefunden hatten. In einem Tweet des offiziellen NY Times Accounts hieß es ebenfalls, dass die Mail nicht von der Zeitung stammt und man sie einfach ignorieren soll. Einige Stunden später gab jedoch eine Sprecherin der New York Times zu, dass es sich schlicht um einen Fehler eines Angestellten gehandelt hatte. Auch wurde eine weitere E-Mail an die betroffenen Adressen gesendet, welche den Fehler nochmals klarstellte.

Erst vor kurzem gab es einen ähnlichen Fehler bei der Ratingagentur Standard & Poor‘s. Diese versendete versehentlich eine Rundmail bezüglich einer baldigen Abstufung der Kreditwürdigkeit Frankreichs. Zwei Stunden später nahm S&P die E-Mail zurück und bedauerte das „Missgeschick“.

[via Ars Technica]

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