SEO-Strafzettel: Google verhängt Strafe gegen…Google

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Bezahlte Blog-Postings ohne „Nofollow“-Attribut sollen dafür gesorgt haben, dass Googles Webbrowser Chrome bei den hauseigenen Suchergebnissen an erster Stelle landete. Googles PR-Beauftragter Matt Cutts stufte das PageRank der Seiten deshalb herab. Aber hey, Spielregeln sind eben Spielregeln.

Laut der Werbeagentur Essence Digital wollte Google eigentlich gar keine Blog-Einträge schalten, sondern lediglich ein Promo-Video schalten. Für die Ausführung des Google-Auftrages soll Unruly Media verantwortlich gewesen sein, das die Aufgabe wiederum an verschiedene Blogger weiterdelegierte. An den bezahlten Postings, von denen mindestens eines ohne Nofollow-Attribut direkt mit Google Chrome verlinkte und damit gegen Googles eigene Richtlinien verstieß, will nun irgendwie keiner richtig Schuld haben.

Dafür zeigt sich Google aber immerhin konsequent. Chrome wird ab sofort bei der Google- Suche mindestens 60 Tage lang abgestraft, teilte der Konzern mit. Danach kann das Chrome-Team einen Antrag auf Wiederaufnahme in Googles Webmaster-Zentrale stellen.

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  1. konsequentes regel-einhalten bedeutet, dass man sich selbst an die eigenen regeln hält – ich begrüße googles reaktion!

  2. ich finde es sehr erstaunlich und gleichzeitig sehr gut, dass Google gegen seine eigenen Mitarbeiter so vorgeht. Anderweitig würden sie sich im Bereich der Suchmaschinenoptimierung ja auch ziemlich unglaubwürdig machen und man könnte durch die Aktion sogar vielleicht schlussfolgern, dass Google bestechlich ist.

    Sie haben das Problem wie ich finde gut gelöst.

  3. Es ist halt doch nicht damit getan, “gute, wertvolle Inhalte” anzubieten, sondern, um ein gutes Listing zu erreichen, muss (stets) mit ein paar Links nachgeholfen werden, oder?

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