Ein einfacher Sensor könnte Brände von Notebook-Akkus verhindern

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Lithium-Ionen-Akkus können unter sehr unglücklichen Umständen Feuer fangen. Einer Reihe von Notebookherstellern sind Produktionsfehler, die dazu führen können, schon passiert. Sony, Dell und Apple können ein Lied davon singen. Ein einfacher Sensor könnte künftig das thermische Durchgehen der Akkus verhindern.

Wenn eine Zelle des Akkus eine kritische Temperatur übersteigt, kann sie nicht mehr abgekühlt werden, sondern wird immer wärmer, bis der unvermeindliche Brand ausbricht. Das kann innerhalb von wenigen Sekunden und nicht etwa innerhalb von Minuten oder Stunden passieren.

Ein Team von Forschern des Applied Physics Laboratory an der Johns Hopkins Universität haben einen preiswerten Sensor entwickelt, der vor katastrophalen Fehlentwicklungen im Akku warnen kann, schreibt The Engineer.

Um die Temperatur der Trennschichten zwischen Elektroden und Elektrolyt zu messen, ist nicht schwer. Es geht nur darum zu erkennen, welche Trennschicht die Probleme verursacht. Der Sensor kann das nach Angaben der Forscher erkennen und fährt den Akku herunter, um die Katastrophe abzuwenden.

Die Hersteller von Akkus könnten nach Angaben des Chemikers Rengaswamy Srinivasan vom APL Research and Exploratory Development Department damit die Produktsicherheit erhöhen. [Jamie Condliffe / Andreas Donath]

[Via The Engineer, Bild: rust.bucket]

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