Harte Zeiten für Gastronomen: QOOQ-Tablet macht Küche zum Feinschmecker-Restaurant

QOOQ Küchen-Tablet

Weg mit dem vergilbten Single-Kochbuch, Schluss mit lästigen Telefonrückfragen bei Mutti: Der französische Hersteller QOOQ (sprich: "cook") macht aus Herdmuffeln drei Sterne-Köche. Oder hilft mit seinem gleichnamigen Küchen-Tablet zumindest beim ersten Schritt dorthin …

Das auf der CES vorgestellte 10,1-Zoll-Tablet ist speziell für den Einsatz zwischen Kühlschrank und Gewürzregal optimiert und soll mit seinem robusten Gehäuse Dampf, Fett und Soßenspritzern trotzen. So lassen sich die 3.500 Rezepte aus der Feder von 100 Chefköchen, die auf dem QOOQ vorinstalliert sind, sogar mit verschmierten Fingern abrufen. Immerhin 1.200 Kochanleitungen werden in Videos veranschaulicht.

Wer selbst nach Tausenden selbst zubereiteter Candle-Light-Dinner noch nicht landen konnte, kann die Rezept-Datenbank durch die integrierte Internet-Verbindung mühelos erweitern. Zudem können Nutzer ihre Lieblingsrezepte in der QOOQ-Datenbank ablegen und mit anderen Kochgenossen teilen. Weitere Services wie das automatische Erstellen einer Einkaufsliste mit allen benötigten Zutaten für ein Gericht sowie ein Weinlexikon ergänzen das multimediale Kochbuch.

Im Inneren des Tablets verstecken sich, vermutlich abgesehen von einigen Gewürzresten vom letzten Kochabenteuer, ein ARM Cortex A9 1-Gigahertz-Dual-Core-Prozessor und ein 8-Gigabyte-Speicher. Der lässt sich mit Hilfe eines Speicherkartenlesers problemlos erweitern. Weitere Features: Ethernet, WLAN, Stereo-Lautsprecher und eine USB-2.0-Schnittstelle.

Im Heimatland der “Haute Cuisine” ist das QOOQ bereits erfolgreich gestartet, nun visieren die Franzosen die Markteinführung in den USA an. Gerüchten zufolge soll das Tablet in absehbarer Zukunft auch deutsche Gourmets in Verzückung versetzen – vorausgesetzt sie opfern rund 350 Euro aus der Haushaltskasse.

[QOOQ via TabTimes]

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  1. zum betriebssystem: es ist ein lunux (hätte man dazu schreiben können ;-)) und es ist damit ein tablet NUR für diese eine anwendung – ein teures kochbuch also

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