Ericsson verwandelt Menschen in USB-Kabel

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In Ericssons Zukunftsvision werdet Ihr Daten zwischen zwei Gadgets transferieren können, indem die Daten durch den menschlichen Körper geleitet werden. Einerseits: Cool. Andererseits: Wofür?

Die „Capacitive Coupling“ (kapazitive Kupplung) genannte Technik hat Ericsson gestern auf der CES demonstriert. Üblicherweise würde man ein HDMI-Kabel oder eine Funkverbindung nutzen, aber während der Demonstration setzte CEO Hans Vestberg stattdessen seine Hände als „Stecker“ und seinen Körper als „Kabel“ ein. Vestbergs Kollege hielt ein Smartphone mit einem Foto darauf hoch. Vestberg berührte mit der einen Hand das Smartphone, mit der anderen einen mit einem großen Display verbundenen Transmitter und – Ihr habt richtig geraten – schon erschien das Foto auf dem Display.

Kann man mir dann künftig Daten klauen, in dem man mir in der S-Bahn freundlich die Hand auf die Schulter legt? Jedenfalls ist die Technik nun da und wir müssen nur noch herausfinden, für was man sie einsetzen kann. [Mario Aguilar / Tim Kaufmann]

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  1. Ist doch genial.
    Handy in die Hand, 2. Hand aufs Notebook und schon startet die Synchronisierung automatisch.
    Vor einigen Jahren hätten sich alle darum gerissen, aber in Zeiten von WLAN, UMTS/LTE-Flats und Clouds ist das natürlich fast schon Überflüssig.

    Aber man könnte es z.B. nutzen für gesicherte Übertragungen.
    Sodass man sobald man beide Geräte anfässt, diese beiden über den Körper z.B. einen Verschlüsselungs-Code aus machen, bzw. sich halt gegenseitig berechtigen Daten miteinander auszutauschen.

    Am Fernseher kann ich mir das auch irgendwie vorstellen, wenn der Fernsehr einen eigenen Speicher hat und die Übertragungsrate über den Körper hoch genug ist.
    Beispiel: Tante Anke kommt nach nem Urlaub zu Besuch und will nun ihre Fotos vom Handy aufm Fernseher zeigen.
    Normalerweise würde jeder eine Fummellei mit Kabeln oder Speicherkarten losgehen.
    Mit der Technik würde sie kurz an den Fernseher gehen, ihn anfassen und nach wenigen Sekunden wären die Bilder auf den Fernseher übertragen, ohne irgendetwas einrichten zu müssen und könnte sie sich in Ruhe angucken.

    Genial wäre natürlich, wenn bei der Übertragung der Körper auch eindeutig identifiziert werden könnte, aber zuverlässiger als Fingerabdrucksscanner ;-)

  2. Für große Datenmengen sehe ich da keinen Bedarf. Aber mal eben die Kontaktdaten per Handschlag austauschen…. Da ist man dann auch relativ sicher, dass die Daten nur der bekommt dem man auch die Hand gibt…

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