LiquidKeyboard: Virtuelle Tastatur mit flexibel angeordneten Tasten

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Auf den virtuellen Tastaturen von Tablets tippt es sich üblicherweise nicht besonders komfortabel, speziell wenn man es gewöhnt ist, alle zehn Finger zu benutzen und einzelne Finger auf den Tasten ruhen zu lassen. Das LiquidKeyboard soll Abhilfe schaffen.

Das LiquidKeyboard erfasst die Position der Finger, um die umliegenden Tasten so auszurichten, dass der Anwender mit zehn Fingern flüssig tippen kann. Es werden zwei Modi unterstützt: Entweder haben die Tasten feste Positionen, die beim Auflegen der Finger zu Beginn bestimmt werden, oder das gesamte Layout wird beim Tippen dynamisch angepasst, je nachdem wie sich die Lage der Hände und die Position der Finger verändern. Dabei werden nicht nur die Buchstabengruppen verschoben, die jedem Finger zugeordnet sind, sondern auch einzelne Tasten an die Stellen verlagert, die der Anwender besonders häufig trifft.

Entwickelt wurde das LiquidKeyboard an der University of Technology Sydney von den beiden deutschen Computer-Experten Christian Sax und Hannes Lau, die die Technik zum Patent angemeldet haben. Ihr Prototyp läuft auf einem iPad, doch beide betonen, keine Marken oder Plattformen ausschließen zu wollen. Mit Partnern arbeitet man derzeit daran, aus dem LiquidKeyboard ein Produkt für den Massenmarkt zu machen.

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