Nissan mit selbstheilender iPhone-Hülle

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Eine Smartphone-Hülle, die sich selbst von Kratzern heilt - das klingt doch eher nach einem Patent von Apple, Samsung oder HTC als nach einem real existierenden Gegenstand aus der Forschungsabteilung von Nissan, oder? Klingt komisch, ist aber so.

Wie Ubergizmo berichtet, basiert die am Beispiel einer iPhone-Hülle demonstrierte Technik auf einem Verfahren, das Nissan bereits 2005 in Zusammenarbeit mit der Universität von Tokio ausgetüftelt hat. Dabei wird die Hülle mit einer Schicht aus Polyrotaxan überzogen. Wird diese Schicht verkratzt, kommt es zu einer chemischen Reaktion des Materials die darin mündet, dass die Hülle ihre ursprüngliche, unverkratzte Form zurückerhält. Anders ausgedrückt: Die Hülle heilt sich selbst.

Nissan hat die Hülle am Rand einer Automesse vorgestellt, die am vergangenen Wochenende in Dubai begann. Derzeit durchläuft das Produkt die “Beta-Phase”, ein Begriff, der sonst eher in Zusammenhang mit Software verwendet wird und im Fall der Hülle bedeutet, dass sie von Nissan-Kunden und Journalisten getestet wird. Über Preise und Verfügbarkeit machte Nissan bislang keine Angaben. [Jamie Condliffe / Tim Kaufmann]

[Via Ubergizmo; Bild: auxexis]

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  1. Ich bin mir sicher, dass man in naher Zukunft noch einiges über diese Technik lesen/hören wird.
    Für viele Bereiche wie z.B. der Auto- und Smartphoneindustire ist das ein riesiger Schritt in die Zukunft

    1. ja, an die automobilindustrie dachte ich auch als erstes, daher ist nissan nicht so abwegig – man teste es erst im feldversuch mit kleinen gegenständen, wie mobiltelefonen, bevor man weitere forschung in die richtung autolacke macht – genialer plan

  2. Nissan entwickelt seit ca. 7 Jahren diesen Lack, oder?

    Ich meine mich zu erinnern, dass da mal ein Promovideo an einem Murano unterwegs war…

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