20.000 Dollar für einen Bildschirm zum Anziehen

David Forbes

David Forbes war es das offenbar wert – nach dem Motto "Auffallen um jeden Preis" hat der Tüftler aus Arizona neben den 20.000 Dollar auch noch 6 Monate Zeit investiert, um 14.400 Leuchtdioden auf einem T-Shirt anzubringen. Die damit ermöglichte Auflösung von 120 x 160 tröstet leider kaum über das Gewicht von gewaltigen 23 Kilo hinweg, der Nachfolger des „weltweit schlechtesten Fernsehers“, wie Forbes seinen ersten Prototyp nannte, macht es aber besser: Beinahe 20 Kilo hat das Shirt abgespeckt, obendrein wird das Bild nun mittels eingebautem Chip auf die richtige Größe skaliert und von Ton aus Fahrradboxen, deren Batterien in der Hosentasche Platz finden, untermalt – immerhin 90 bis 120 Minuten vertontes Bildmaterial sollen damit möglich sein.

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Erstmals für Aufsehen sorgte Forbes Shirt übrigens am Flughafen Detroit: Das mit Drähten übersäte T-Shirt erregte verständlicherweise Aufsehen beim Sicherheitspersonal,  deren Zweifel konnte der Ingenieur aber mit einer kleinen Simpsons-Demonstration schnell zerstreuen. Eine Vermarktung hat der Entwickler bisher nicht im Sinn – ich kann mir allerdings auch kaum vorstellen, dass sich willige Träger für das Ungetüm finden würden.

[Via Handelsblatt]

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  1. ich könnte mir vorstellen dass die nichtbestückung unter den Armen/seitlich damit zusammen hängen könnte^^ man weiß es nicht :P

  2. Der Trick ist nun, Panoramakameras am Kopf zu tragen und damit ein Bild der Umgebung auf den Ganzkörperbildschirm zu spiegeln. Et voila: Camouflage, von der MI6 und Mossad träumen!
    (Ich weiß, dass es das Prinzip schon gibt)

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