Dürfen Flugzeugpassagiere bald wieder mehr Flüssigkeiten mit an Bord nehmen?

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Nachdem im Jahr 2006 Terroristen versucht haben, ein Flugzeug durch das Mischen verschiedener Flüssigkeiten in die Luft zu sprengen, waren Reisenden nur noch Fläschchen mit maximal 100 ml Fassungsvermögen bei der Sicherheitskontrolle erlaubt. Diese Unanehmlichkeit könnte bald wieder der Geschichte angehören, falls die Flughäfen sich Cobalts neue Laser-Scanner anschaffen.

Geräte, die den Inhalt von Flaschen bestimmen können, existieren bereits seit Jahren. Jedoch arbeiteten diese bisher nicht schnell genug. Sie hätten nur für mehr Verzögerungen bei der Abfertigung von Flugzeugpassagieren gesorgt. Cobalts neuer Insight100 Scanner nutzt das sogenannte SORS-Verfahren, um innerhalb von 5 Sekunden den Flascheninhalt zu bestimmen. Die Fehlerrate liegt dabei ungefähr bei 1,5 Prozent.

Das Gerät wurde von der Europäischen Zivilluftfahrt-Konferenz ECAC als geprüft und als sicher eingestuft. Sollten diese Geräte tatsächlich an Flughäfen aufgestellt werden, müssen wir bald vielleicht keine 4 Euro mehr für Duty-Free-Wasser ausgeben. [Klaus Deja / Andrew Liszewski]

[via CobaltNewScientist]

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