Sony entwickelt gestapelte Sensoren mit RGBW- und HDR-Filmfunktionen

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Eine neue Generation von Digitalkamerasensoren von Sony soll die Bildqualität deutlich erhöhen und bei schlechten Lichtverhältnissen HDR-Filme (High Dynamic Range) anfertigen können. Außerdem können die Sensoren nicht nur die drei Grundfarben sondern auch weißes Licht aufnehmen. Unter der eigentlichen Sensorfläche wird eine weitere Ebene für Bildberechnungen angebracht.

Anfang März 2012 sollen erste Muster des neuen Sensors mit 8 Megapixeln im Format 1/4 Zoll an Kamerahersteller ausgeliefert werden. Hier ist zunächst nur die Recheneinheit hinter dem Sensor befestigt. Das könnte für flachere Kameras vor allem im Mobilfunkbereich sorgen, da die Recheneinheit nicht mehr in einem separaten Prozessor sitzt. Die neue Technik “stacked CMOS” könnte die Bildsensoren außerdem preiswerter machen.

Sony will seinen rückwärtig belichteten (back-illuminated) CMOS-Sensoren außerdem beibringen, nicht nur die drei Grundfarben Rot, Grün und Blau (RGB) sondern auch separat weißes Licht aufzunehmen. Dieser zusätzliche Luminanz-Kanal soll die Bildqualität nicht nur deutlich erhöhen sondern auch helfen, das Rauschen in Bildern zu reduzieren. Spätere Modelle mit gestapelten Bild- und Recheneinheiten sollen HDR-Filmaufnahmen mit besser durchzeichneten Lichtern und aufgehellten Schatten und guten Farben aufnehmen, selbst wenn die Szene schlecht beleuchtet ist.

Die CMOS-Sensoren mit HDR- und RGBW-Funktionen und 13 Megapixeln Auflösung sollen ab Juni 2012 ausgeliefert werden. Üblicherweise erscheinen wenige Monate nach der Bemusterung die ersten damit ausgestatteten Kameras auf dem Markt.

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  1. Das nenn ich mal ne erfindung. Mit alten Methoden etwas neues, viel besseres erschaffen. Das wird interessant. Ich hoffe für Sony, dass die schon ein Patent haben, sonst geht die meiste Kohle flöten. :)

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