Baby-Roboter löst Angst aus

Robo-Baby

„Kill it!!!“, „This is absolutely terrifying“ und “Oh god why”, lauten die Kommentare der Youtube-Nutzer unter dem Video des Filmausstatters Chris Clarke. In dem zeigt der Erbauer verschiedener Roboter-Modelle seine neueste Schöpfung, nämlich ein Roboter-Baby, das genau wie ein menschlicher Säugling agiert. Für den unschuldigen Betrachter ist die maschinelle Brut vor allem eines: verstörend.

Uncanny Valley nennt sich der Effekt, wenn das Betrachten künstlicher Figuren, denen die Imitationen natürlichen Lebens allzu gut gelingt, Ablehnung oder sogar Ekel hervorruft. Ähnliche Gefühle scheinen bei den meisten Menschen die realistischen Bewegungen des C3PO -Nachwuchses auszulösen.

Dabei ist das Robo-Baby eigentlich keine fiese Ausgeburt aus dem Terminator und dem Ding aus „Virus“, sondern verfolgt einen ganz harmlosen Daseins-Zweck. Eingesetzt werden soll der Roboter nämlich in einer noch unbekannten britischen Serie. Hier wird er die Rolle eines Babys übernehmen, weil der mehrstündige Studioeinsatz für einen echten Säugling zu belastend wäre. Chris Clarke selbst beteuert: „Es wird euch nicht verspeisen“.

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  1. Das einzige verstörende ist das Atmen im Hintergrund. Ansonsten finde ich das Teil ganz knuffig und sicherlich sehr sinnvoll (wenn man den Verwendungs-Zweck mal berücksichtigt)

  2. Ekelhaft.
    Wie diese TV-Serie, wo die Teenager Eltern spielen sollten, und einer die Puppe gleich in der ersten Nacht totgedrückt hat.
    Und wäre nützlich, um sämtlichen Schülern und Schülerinnen im Bio-unterrricht klarzumachen, was Kinderkriegen heisst (mehr als Tamagotchi)
    Nutzt natürlich nur etwas, wenn die Kinder Verhütungsmittel und Abtreibung als backup zugänglich haben; Abstinenz ist ein Recht (das vielen Mächen fehlt, das Recht NICHT Sex zu wollen, zeitlich oder auf Auswahl der Person bezogen), aber als Verhütungsmittel oder allgemeine Verhaltenserwartung ist es unwirksam.

    Beim Filmen auch besser als lebendiges Baby.

  3. Wenn Sie dem Ding (Roboter) ein Gesicht gegeben hätten und man nicht nur die Mimik und die Bewegungen der „Knochen“ sehen würde, dann wäre sicherlich die „Abstoßungsreaktion“ geringer.
    Ich find den kleinen Drollig und sehr gut gemacht.

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