Darum mögen die Leute Beats by Dr. Dre Kopfhörer

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Die Kopfhörer Beats by Dre sind für zwei Dinge bekannt: Ihre auffällige Optik und den mindestens ebenso auffälligen Bass. Das brummige Gemüt der Beats entsetzt audiophile Naturen. Kolumnist Mark Richardson hingegen schreibt, dass die Kopfhörer gerade wegen dieser Eigenschaft von einer Zeitenwende im Musikgenuss künden.

Richardson wendet sich gegen die audiophile Logik, denn diese würde moderne Musikproduktionen (mit Synthesizern, Edits, Overdubs etc.) bei der Bewertung von Kopfhörern keine Rechnung tragen. Vielmehr würden vor allem Stücke aus klassischen Produktionen als Referenzmaterial herangezogen. Zwischen den Zeilen wird deutlich: Richardson ist der Meinung, dass es Audiophilen weniger um die Musik ginge als vielmehr um deren akkurate Reproduktion.

Laut Richardson leben wir in einer Zeit, in der sich alles und jedes an den persönlichen Geschmack anpassen lässt, mehr als jemals zuvor. Das platonische Ideal einer idealen Form sei den meisten Leuten gleich, egal ob es um Audio geht oder um visuelle Eindrücke. Man muss sich wohl nur mal Instagram ansehen, um Richardsons Meinung bestätigt zu sehen.

Und dann springt Richardson jemandem bei, der ein Paar Sennheiser nicht mochte, weil sie nicht genug Bass produzieren würden: “Beats by Dr. Dre sind beliebt, weil sie Musik nicht einfach reproduzieren, sondern transformieren. Deshalb sind sie die richtigen Kopfhörer für die Jetztzeit. Sie passen die Musik für den Hörer an, der auf Bass steht. Musik ist nie fertig; wir können sie nachbearbeiten, mit Equalizern modifizieren, sie beschleunigen oder mit etwas anderem vermischen. Und Menschen kaufen Kopfhörer, die Musik so wiedergeben, wie sie ihnen gefällt.”

Es ist vielleicht nicht Euer Geschmack, aber deswegen ist es nicht der “falsche” Sound. [Adrian Covert / Tim Kaufmann]

[Via Pitchfork]

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  1. ich bin keiner dieser audiophilen und kann diese Meinung trotzdem nicht so stehen lassen!
    mal rein von der Logik her:
    Speicher-Medium (CD, Festplatte, Flash etc)
    Abspielgerät (Cd-Player, Mp3-Player, Rechner, DVD-Player etc)
    Ausgabe(Kopfhöhrer, Verstärker+Boxen, Audiosystem etc)

    wenn jetzt jedes dieser drei Dinge die Freiheit bekommt, zu “transformieren”, dann kommt doch am ende ein Matsch raus!
    sollte nicht jedes dieser Geräte am besten eine exakte Wiedergabe, mit sowenig Interpretation/Charakteristik wie möglich haben?

  2. Die Dinger sind aus meiner Sicht nur so beliebt, weil Fußballer ständig damit rumlaufen.
    Basslastige Kopfhörer bekommt man vermutlich auch für unter 200€.

  3. Die Dinger sehen aus wie ein Bügeleisen aus den 40ern. Der Klang ist grotten schlecht und für sowas noch 130€ und mehr zu verlangen ist im grunde ne Frechheit.
    Vergleichbaren Klang gibts von Pioneer oder Philips ab 20 €

  4. Schaut euch mal die Rezensionen auf Amazon zu dem Produkt an.
    Wer wirklich ausgeglichen Klang will (und nicht nur Bass) findet besseres.

  5. Ich habe Freunde, die stehen total auf solche KHs. Da sie ihre Musik eh von Youtube o.ä. Quellen haben und als Quelle einen extrem Schwachbrüstigen Ipod Touch verwenden (ohne KHV) haben sie auch alle die Beats (solo und pro oder so ähnlich) und finden die “Voll Krass maann!”
    Ein anderer Kumpel mag auch gerne dicken Bass hat aber auf mich vertraut und sich einen Beyerdynamic DT770 Editio gekauft. Der Kling schon an einem normalen Handy deutlich besser (und auch mit sehr viel Bass das haben alle Beats Hörer bestätigt) als der Beats Pro mit integriertem KHV…
    Ja Musik ist anpassbar und das muss auch so sein. Aber bitte nicht über verstümmelte Schallwandler und Frequenzweichen. Dieser Trend kommt doch bloss daher, dass heute alles Aktuelle gleich klingt was z.b. im Radio läuft.

    Auf die Frage, weshalb sich meine Freunde nicht einfach einen halb so teuren Beyer kaufen (der würde bestimmt auch einiges besser halten) war schlicht: Die sehen nicht so Bombe aus maaannn.
    Ich denke das spricht für sich…

  6. gute klangwidergabe ergibt sich für mich aus einem guten frequenzbereich, gut verarbeiteten treibern und nicht zuletzt durch gute aufnahmequalität der zu hörenden stücke.

    ich hab ehrlich gesagt keine ahnung, warum es immer noch mehr bass sein muss.
    bin dj und hab privat kopfhörer, welche gerade mal 40 euro gekostet haben aber teure technics, vestax oder allen & heath alt aussehen lassen.

    1. oha…..gute frage…
      das schon ne weile her und der herstellername an der seite schon weg geschrubbelt.

      aber sie sind ähnlich wie dieser hier “Pronomic KDJ-1000 DJ-Kopfhörer”….,
      welcher, wie ich gerade sehe, lächerliche 27 euro bei ebay kostet…..

      das teil hält sicher keine 100 jahre durch, aber aus erfahrung kann ich sagen, dass die n sehr anständigen klang abgeben.(zumindest meine)

  7. “sollte nicht jedes dieser Geräte am besten eine exakte Wiedergabe, mit sowenig Interpretation/Charakteristik wie möglich haben?”

    die meisten produzenten arbeiten aber auch nicht mehr mit referenz-boxen oder headphones… schon in der produktion verfälscht ein kopfhörer den sound.

    ich hab in meinem leben bestimmt schon 200 kopfhörer gekauft und bin bei sennheiser als in ear hängen geblieben. und wenn es um klang und produktionen geht, dann kommt für mich nichts an Beyer Dynamic ran.

    die Dr Dre kopfhörer sehen irgendwie nur cool aus, aber klingen tun sie scheisse.

    cheers

  8. Das ganze ist doch ein Witz, und der Artikel von diesem Richardson ist nichts weiter als Werbung.

    Klar, die InEar Kopfhörer sehen teilweise echt nett aus, aber die Klang Qualität erscheint mir persönlich in keinster Weise besser als bei 20 Euro Phillip InEars.

    Nee, das einzige was Beats hier verkauft ist das Design und sein pseudoimage, eben genau wie Apple, die beiden sind sich ja so ähnlich… *würg*

    1. Aber klar total ähnlich, könnten glatt Zwillinge sein. LOL
      Is schon schlimm, wenn einen ständig der Apple-Komplex quält. Du armer Kerl. :D

  9. das sind ja mal absolut überzeugende pseudoargumente!

    Fakt ist das diese teile nur so Basslastig sind weil sie ansonsten absolut flach klingen würden. Denn eigentlich gehören sie in die Kategorie Billigstkopfhörer. Gegen einen Beyerdynamic, AKG oder Sennheisser ähnlicher Preisklasse stinken die Dinger in jeder Disziplin ab, ganz egal was dieser eingekaufte Heinzelmann oder Dr. Dre erzählt…

    PS: wenn ich mehr Bass will stell ich das am Rechner/mp3 Player ein, nicht fix am Kopfhörer.

  10. Den Leuten geht es einzig und allein ums Image und die Marke. Wer was ordentlich auf die Ohren haben möchte, greift zu Sennheiser oder Beyerdynamic. Besitze die DTX101iE, toller Tragekomfort, guter Klang und kosten aktuell nur die Hälfte von den Beats.

  11. Danke Leute für die Meinungen. Ich will mir die Tage neue In-ears kaufen und habe auch die iBeats in Betracht gezogen. Gut aussehen tun die ja und der bass soll ja grade mit basslastiger musik Bäume ausreißen.. Aber ich hab bessere gefunden. Besser als iBeats, besser Bose, Sennheiser, usw. Dre’s iBeats by Monster lassen sich doch den Hype mitbezahlen..

  12. Ich persönlich habe die beats nur langzeitgetestet. Besitzten tu ich die Beyerdynamic dt990.
    Ich finde das sind zwei unterschiedliche welten.
    Und weil alle so darauf rumreiten, meine erfahrungen der Bässe:
    Dt990:
    Kraftvoll
    Präzise
    Angenehmer tiefbass
    Leichtfüßig
    Wohlklingend
    Genau

    Beats:
    Viel tiefbass
    Übertrieben
    Verfälscht
    Ungenau
    Schwammig

  13. Ich finde, dass die Beats by Dr. Dre einfach nur ein Hype sind, der sich vor allem bei kleinen Teenies durchgesetzt hat. Witzig ist der An-und Ausschalter an der Seite. Da kann man die Kleinen in der UBahn in den Wahnsinn treiben hahah.

  14. Die Beats sind ja im Endeffekt wie Apple. Sau teuer und nur ein Kultprodukt, dass von den kleinen Kiddies aus Gruppenzwang getragen wird. Und noch dazu so selten schlecht verarbeitet! Wenn ich 200€ aufwärts einen Kopfhörer kauf, sollte der doch wohl das ablegen auf die Schultern ohne brechen aushalten (siehe Amazon). Der Bass ist einfach übelst übertrieben, ohne den (getestet mit Eq-Kill) klingts einfach nur nach “Gatsch”.

    Habe zurzeit Pioneer HDJ500, welche ums hundertfache besser sind als Beats. Ausgewogen und sehr differenziert. Und das für 85€ beim großen T.

  15. Ein Accessoire mit Druck

    Um unterwegs immer den vollen Klangumfang und Kopfhörer zum Produzieren dabei zu haben, entschied ich mich dazu mir die Monster Beats by Dr. Dre Studio Kopfhörer zu kaufen.

    Allein schon die edle Verpackungsbox ließ erahnen, dass man es hier mit besonderen Kopfhörern zu tun hat. Spätestens beim Auspacken war man fasziniert von der inneren Aufmachung samt den mitgelieferten Extras, wie Transporttasche, einem zweiten Kabel fürs IPhone und den beiden Klinke Adaptern. Dementsprechend stylisch sehen die Beats selbst auch aus, sind sehr schön geformt und lassen sich aufgrund der variabel einstellbaren Hörmuscheln mit Lederbezug sehr angenehm tragen.

    Um die Kopfhörer jedoch in Gang zu bringen muss man AAA Batterien, die ebenfalls in der Verpackung enthalten waren, unter einem Drehverschluss in der linken Hörmuschel einlegen und dann den Schalter an der rechten Hörmuschel betätigen. Meiner Meinung nach kann dies ein großes Makel sein, da man von nun an vom Batteriebetrieb abhängig ist und zusehen muss, dass im Zweifelsfall immer für Ersatz gesorgt ist.

    Wenn man sich dann die Kopfhörer aufsetzt und die ersten Tracks abspielt ist man zunächst von dem Klangvolumen und den Sounds, die man bei anderen zuvor nicht wahrnahm, total begeistert. Allerdings ist mir nach etwas mehr Erfahrung mit den Beats aufgefallen, dass nach längerer Hörzeit die Musik in den Ohren sehr dröhnt und auch der Tragekomfort nachlässt. Hinzu kommt, dass ich echt Schwierigkeiten habe damit sauber zu Produzieren oder Abzumischen, da bei diesen Kopfhörern schon von vorne herein die Tiefen und Höhen angehoben werden und dadurch den ursprünglichen Sound manipulieren. Vor allem für längere Studio-Sessions, so geht es mir, sind die Beats nicht geeignet.

    Letztendlich wurden meine Kaufabsichten somit nicht befriedigend erfüllt und ich würde die Beats nicht an Produzenten weiter empfehlen, die professionelles Equipment benötigen. Wer aber gute Kopfhörer haben möchte, um normal Musik zu hören, und wem der satte Bass nicht zu viel wird, sollte sich die Beats by Dr. Dre Studio Kopfhörer ruhig mal anschauen – sofern der stolze Preis von 299 Euro nicht abschreckend wirkt.

    FF

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