Skifta: Android als Streaming-Client und -Server

skifta

Das Streamen von Medien, also die drahtlose Übertragung und gleichzeitige Wiedergabe von Musik, Videos und Bildern, ist ja ein Trend, der schon länger anhält – und wahrscheinlich recht bald zum Alltag aller Konsumenten gehört. Das hat Qualcomm Atheros erkannt und mit Skifta eine viel versprechende Software vorgestellt.

Auf der CES in Las Vegas durfte ich mir Skifta etwas genau anschauen, dort wurde es auf einem Tablet-PC mit Android präsentiert. Die entsprechende App gibt es schon seit einiger Zeit kostenlos im Android Market. Im Prinzip mach Skifta das Smartphone zu einem Streaming-Client oder -Server – je nachdem, was man gerade braucht. So lassen sich etwa Bilder und Songs vom Android-Handy am Fernseher oder einer Musikanlage abspielen. Einzige Voraussetzung: Der Empfänger muss DLNA- oder UPnP-kompatibel sein. Das sind mittlerweile viele Geräte.

Auf der anderen Seite kann ein Smartphone mit Skifta aber auch als Client dienen, also Medien empfangen und abspielen. Das funktioniert etwa mit einem PC, der daheim steht und auf dem die Skifta-Desktop-Software installiert ist. Auf diese Weise fungiert ein Android-Handy bei Bedarf auch als Übermittler: Musik von zu Hause wird auf das Smartphone und von dort auf eine Anlage gestreamt. Das soll natürlich auch mit Bildern und Videos gehen.

Nach dem ersten Test muss ich sagen, dass die App noch etwas fehlerhaft ist und noch nicht alle Funktionen nutzbar sind. Aber wie die Qualcomm-Mitarbeiter auf der Messe versicherten, werde bereits daran gearbeitet. Die Idee hinter Skifta find ich klasse – jetzt müssen alle angekündigten Features nur noch reibungslos laufen.

Das Video unten zeigt, wie man auch Inhalte aus dem Internet (Facebook, Picasa, Webradio etc.) auf einen Fernseher oder eine Stereoanlage streamt.

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