FC Bayern: Facebook-Aktion ging nach hinten los

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Facebook ist ein tolles Marketing-Tool – wenn man weiß, wie man es richtig macht. Vor allem sollte man nicht seine Fans mit einem PR-Gag verärgern, von dem man glaubt, es sei ein echter Knüller. So etwas ist heute dem FC Bayern passiert. Viele Anhänger waren – vorsichtig ausgedrückt – empört.

Was war passiert? Auf der Facebook-Seite des Münchener Fußballvereins hatten die PR-Verantwortlichen bekannt gegeben, um 14 Uhr eine Pressekonferenz zu übertragen, in der ein neuer Spieler vorgestellt werden sollte. Wer sie sich live anschauen wollte, musste eine Facebook-Anwendung installieren, die zahlreiche persönliche Informationen inklusive Profilfoto abfragte. Das taten dann auch viele Fans.

Um 14 Uhr traten Pressesprecher Markus Hörwick, Manager Christian Nerlinger und Kapitän Philip Lahm auf den Bildschirm und lobten den neuen Spieler. Doch den gab es in Wirklichkeit gar nicht. Stattdessen sah der User sei eigenes Foto im Video. Damit wollten die Bayern-Macher wohl zeigen, wie wichtig ihnen die eigenen Fans sind.

Doch der Schuss ging nach hinten los: Viele Teilnehmer dieser speziellen PK, fanden den „Spaß“ (wie man später auf Facebook schrieb) nicht so lustig. „Unglaublich, dass Fans so verarscht werden. Eure App könnt ihr euch in die Haare schmieren. Den 12. Mann hält man nicht zum Narren, nur um einen PR-Gag zu landen“ war noch einer der zurückhaltenden Kommentare. Viele weitere und die späte Entschuldigung des FCB könnte ihr direkt auf der Pinnwand des Clubs lesen: www.facebook.com/FCBayern.

[via winfuture.de]

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  1. Die Verlinkung auf das Entschuldigungsschreiben funktioniert nicht =/

    Wenn ein Verein meint witzig zu sein und seine Fans mit einem Foto als „neuer Spieler“ glücklich zu machen…

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