Hawaii – vom Paradies zur Vorratsdatenspeicherung

Hawaii

CNET zufolge soll im US-Bundesstaat Hawaii eine Anhörung für den Gesetzesvorschlag H.B. 2288 stattfinden, das die Privatsphäre der Einwohner extrem einschränken würde: Nach dem Entwurf sollen alle besuchten Internetadressen sowie Nutzerdaten wie Name und Adresse für zwei Jahre gespeichert werden.

Der Gesetzesvorschlag, der vom demokratischen Abgeordneten John Mizuno eingereicht wurde, enthält gleichzeitig keinerlei Vorhaben zum Schutz der Privatsphäre. Für die Internet Provider gibt es somit keine Restriktionen dahingehend, was sie mit den Daten anfangen, wordurch auch der Verkauf an Werbefirmen nicht ausgeschlossen ist. Außerdem gibt es weder einen Vermerk, der den Behörden einen Gerichtsbeschluss zur Datendurchsuchung abverlangt, noch ist eine Verschlüsselung der Daten vorgesehen. [CNET, Foto: Stanislav Komogorov/Shutterstock]
[Oliver Schwab / Casey Chan]

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  1. Und bald ist GANZ USA EIN Guantanamo Bay, das Volk überall und JEDEN auspionieren, alles unter dem Deckmantel des Patriot Acts ^^

    Aber nicht zu früh freuen, wir sind dann die Nächsten, weil solche Sachen guckt sich das Merkel gerne von den Amis ab und unser Überwachungs-Rolli rubbelt sich schon einen drauf :(

    Was irgendwie noch KEINEN der Politiker in den Sinn schießt, wenn Terroristen unbedingt Anschläge machen wollen, bekommen die es auch leider hin, egal wie extrem der Staat überwacht.

    Aber das ist ja auch nicht das eigentliche Ziel, das Ziel ist, auf halbwegs legalem Wege, die eigenen Leute zu beschnüfflen, STASI 2.0 lässt grüßen. Da gehe ich jede Wette ein…

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