HTC dünnt 2012 die Produktpalette aus

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HTC hat ein Einsehen mit uns. 2012 soll es weniger Smartphones geben. Damit sich auch diejenigen das richtige Smartphone aussuchen können, die die aktuelle Modellentwicklung nicht ständig verfolgen. Es gibt einen Gott!

Man muss nur mal einen Blick auf die HTC-Website werfen, um das Problem zu entdecken. Gleich 23 Geräte werden dort feilgeboten – und das sind nur die, die es aktuell zu kaufen gibt! Das ist zwar schön für Kunden, die sich intensiv mit dem Kauf ihres Smartphones auseinandersetzen. Aber es passt nicht in eine Zeit, in der Smartphones im Massenmarkt angekommen sind. Der Großteil der Kundschaft hat keine Lust auf das lange Studieren von Feature-Listen. Sieht er 23 Geräte bei einem einzigen Hersteller, dann verwirrt ihn das mehr, als es ihm hilft – und er greift eher zum Konkurrenz-Produkt von Apple oder Samsung. Hinzu kommt, dass HTC es schwer hat, einzelne Modelle in der Werbung so herauszustellen, wie zum Beispiel Apple. Ein neues iPhone ist etwas Besonderes, denn es gibt nur eines im Jahr. Neue HTCs erscheinen hingegen ständig.

Wohl auch unter dem Eindruck eines trotz boomendem Markt leicht rückläufigen Geschäftes hat nun HTC folgendes zu Protokoll gegeben: „Wir müssen uns wieder auf das konzentrieren, was uns groß gemacht hat – tolle Hardware und ein erstklassiges Erlebnis für den Kunden. Wir haben 2011 mit viel mehr Produkten beendet, als wir es angefangen haben. Wir haben zu viel versucht. Deshalb werden wir 2012 zu etwas Besonderem machen. Wir werden unsere Produktpalette weniger stark segmentieren.“

Wenn’s dann noch Sense als Option (oder gar nicht mehr) gibt, wird’s auch mit HTC weiter aufwärts gehen. [Sam Biddle / Tim Kaufmann]

[Via TheNextWeb]

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  1. Das ist auf jeden Fall die richtige Entscheidung, auch wenn ich versucht habe die Entwicklung zu verfolgen, habe ich schon lange, lange, lange den Überblick verloren. Und obwohl ich HTC Anfang 2011 für sehr reizvoll hielt, so wurde es am Ende doch eher langweilig. Wofür sollte man sich ein neues HTC kaufen, wenn 1 Woche schon wieder ein neues Gerät vorgestellt wurde? Das war wirklich extrem.

  2. Konzentration auf weniger Geräte ist sicherlich angebracht. Hoffentlich bedeutet das nicht, dass etwas „ungewöhnlichere“ Features verschwinden. Ich denke da z.B. an die Tastatur vom Desire-Z.

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