Ford auf der NAIAS 2012

13Fusion_01_HR

Anfang Januar lud der Automobilhersteller Ford Blogger aus aller Welt ein, um seine Impulse für das neue Autojahr vorzuführen. Dabei präsentierte sich der Hersteller als moderner Technologie- und Automobil-Konzern,  das sich seiner Wurzeln in Dearborn (Michigan) bewusst ist und diese auch weit in die eigene Firmenidentität eingliedert.

Außerdem zeigte sich Ford als modernes, zukunftsweisendes Unternehmen, für das Blogger nicht unwichtiger sind, als die restliche Presse. Dementsprechend sorgte Ford auch für flächendeckend verfügbares WLAN.

Im  Fokus stand vor allem Fords neueste Limousine, der Ford Fusion, mit dem der Hersteller in erster Linie die Mittelklasse für sich gewinnen möchte. Vielmehr noch: Mit dem Wagen zeigte Ford auch erstmalig sein neues Markengesicht – und damit einen Ausblick auf die Form künftiger Modelle. Von vorne erinnert der Wagen ein wenig an einen Aston Martin, wird jedoch erheblich weniger kosten. Seine Länge von 4,87 Metern fällt durch die schlanke Form optisch kaum ins Gewicht. In Europa soll das Auto mit einigen Änderungen als neuer Ford Mondeo auf den Markt kommen. Eine schöne Besonderheit: Der Wagen wird auch als Hybrid-Auto erhältlich sein.

YouTube Preview Image

Insgesamt nimmt Ford in Sachen Nachhaltigkeit eine Vorbildfunktion ein. So viele Teile eines Autos wie möglich werden mittlerweile aus Biostoffen wie Soja hergestellt.  Vor allem im Bereich der Innenausstattung kann mittlerweile viel Erdöl durch die neuen Teile eingespart werden. Auf meine Nachfrage hin, versicherte man mir, dass Bio-Bauteile genauso haltbar sind, wie die bisherigen Pendants, die meist aus schwerer recyclebarem Plastik bestanden.

Mit der Ford Mobile Connectivity hat Ford außerdem eine Siri-ähnliche Sprachsteuerung auf den Markt gebracht. Dadurch können Nicht-Apple-Geräte im Auto auch ähnlich komfortabel gesteuert werden. Dazu wird das Handy wie bei herkömmlichen Freisprecheinrichtungen per Bluetooth mit dem Auto verbunden. Mit nur einem Tastendruck wird die Sprachsteuerung aktiviert und alle Anfragen direkt an das Gerät weitergeleitet. Das ganze funktioniert auch mit dem CD-Player und dem Navigationsgerät des Autos. Auch die  Sicherheit des Fahrers im Verkehr wird durch diese Lösung gefördert, da ein Sprachkommando deutlich weniger Aufmerksamkeit erfordert, als die Suche nach dem richtigen Titel über die Skip-Taste des Autoradios.

Um die Ergonoimie von Autos zu testen, setzt Ford auf die gleiche Motion-Capture-Technik wie die Hollywoodfilme Avatar oder Planet der Affen Prevolution. Sensoren werden am Körper einer Versuchsperson befestigt, die sich zum Beispiel in einen Autositz setzt. Die aufgenommenen Daten werden anschließend am Computer ausgewertet und analysiert.

Unsere Eindrücke von der Messe könnt ihr euch in folgender Galerie ansehen:



Tags :
    1. Aston Martin gehört zum Ford Konzern.
      Sich aber so knallhart am erfolgreichen Design des Tochterunternehmens zu bedienen, ist für ein Konzern für Ford verdammt peinlich. Nicht nur die Front auch die Heckpartie sieht aus wie ein aufgeblähter Aston. Ich liebe das Aston Design, nun macht Ford es kaputt und verteilt auch noch einen schönen Imageschaden an seine eigene Konzerntochter, welche in den letzten Jahren sehr erfolgreich mit ihrem Design war.
      Anscheinend ist es soweit mir einen Nachfolger für das geilste und emotionsvollste Auto, dem DBS, zu suchen. :(

      1. Aston Martin wurde schon 2007 verkauft und gehört seit dem nicht mehr zum Ford Konzern.
        Und da Ford Designer an dem jetzigen Aston Design mitgewirkt haben, finde ich es auch nicht weiter schlimm, wenn Ford auf diese Designer zurückgreift, um ihre Autos schöner zu machen

  1. Und wieder einmal beweist Ford, das Sie nicht gewillt sind auch wirklich Autos für den Markt zu produzieren.
    Größer Breiter, schneller und damit auch teurer.

    An den “normalen” Kunden, wird anscheinend nicht gedacht, der muss sich dann mit einer Quarktasche Marke “Einheitsbrei” zufrieden geben.

    1. Also Ford baut nur Autos für den Markt, wie jeder andere “normale” Autohersteller auch (die Luxusmarken wie Aston, Bentley, RR, Ferrari, etc. bauen für Nischen).
      Dies kann man deutlich an den Verkaufszahlen sehen und an der Marktverteilung.
      Zumal der Ford Fusion/Mondeo erheblich günstiger ist als seine deutschen Konkurrenten wie Passat und so.

      Der neue Ford Fusion/Mondeo ist zwar etwas länger dafür aber auch schmaler geworden und schneller keinesfalls. Ich denke nicht, dass es den V6 auch hier geben wird und somit ist der 2.0 EcoBoost mit 240PS der schnellste den du hier bekommen kannst…und Hybridtechnik ist nunmal im kommen…da kann man nichts machen so lange Wasserstoff zu teuer in der Herstellung ist.

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Advertising