Spionagewerkzeug der Zukunft: F-BOMB

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F-BOMB steht für Falling or Ballistically-launched Object that Makes Backdoors. Es handelt sich dabei um einen Minicomputer, der hinter feindlichen Linien still und heimlich Informationen sammelt. Und wenn er entdeckt oder zerstört wird: Egal, er kostet nur 50 Dollar. Für die meisten Geheimdienste dürfte diese Summe ein Klacks sein.

Das Gerät basiert auf einem Standard-PogoPlug-Minicomputer mit 8 GB Flash-Speicher und ein paar Antennen in einem Gehäuse. Durch den geringen Anschaffungspreis sind die F-BOMBs entbehrlich, dadurch einmalig einsetzbar und leicht auszusetzen. F-BOMBS könnte man von Dronen abwerfen, über Mauern schleudern oder auch in Feuermeldern befestigen.

Das Gerät kann mit zahlreichen Sensoren ausgestattet werden, vom Barometer bis zum WLAN-Sniffer ist eigentlich alles dabei. Als Betriebssystem kommt Linux zum Einsatz, WLAN ist standardmäßig verbaut. Im Moment wird die Energieversorgung nur durch AA-Batterien geleistet, wodurch F-BOMBs nur wenige Stunden einsatzfähig bleiben. [Klaus Deja / Andrew Tarantola]

[via Forbes]

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