Ersetzt dieses OLED-Display den optischen Sucher von Kameras?

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Für echte Fotografen gibt es keine Alternative zum optischen Sucher. Im Vergleich dazu ist der Blick auf ein LC-Display etwa so wie der Blick durch den Glasboden einer Flasche. Aber dieses kleine, äußerst hochauflösende Display könnte das ändern.

Das MicroOLED wurde ursprünglich für den Einsatz in Head-Up-Displays vorgesehen, wie sie im militärischen und medizinischen Bereich zum Einsatz kommen. Es leistet beeindruckende 5,4 Megapixel (2.560×2048) auf einer Bilddiagonale von nur 1,55 Zentimetern. Das Bild ist allerdings monochrom. Bei 16 Millionen Farben sinkt die Auflösung auf 1,3 Megapixel, aber auch das ist noch eine beeindruckende Pixeldichte. Mit einem Stromverbrauch von 0,2 Watt eignet sich das Display hervorragend für den Einsatz in mobilen Geräten.

Vermutlich lassen sich waschechte Fotografen auch von diesem Display nicht zum Verzicht auf den optischen Sucher bewegen. Das muss dann aber nicht mehr zwingend an der Abbildungsleistung liegen. [Jamie Condliffe / Tim Kaufmann]

[Via MicroOLED, Engadget]

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  1. Der Vorteil dieser digitalen Sucher wären vermutlich die irekte Vorschau der Kameraeinstellungen, wie es im Live-View schon möglich ist. Allerdings verlass ich mich selber lieber auf den optischen Sucher
    Eine elektronische Methode gibt es aber schon seit längerem bei Olympus‘ PEN Reihe. Dort kann ein elektronischer Sucher auf die sonst Sucherlose Kamera aufgesteckt werden. Ich glaube aber dabei handelt es sich nicht um OLED.

  2. Ein weiterer Vorteil von optischen Suchern ist, dass sie keine Pixelfehler bekommen.
    Bei einem Schaden außerhalb der Garantiezeit wird die Reperatur bzw. der Ersatz wahrscheinlich sehr kostspielig.

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