Vertrauensfrage: Apple testet neue Mitarbeiter durch Arbeit an Fake-Produkten

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In seinem Buch "Inside Apple" schildert Adam Lashinsky die fürchterlichen Arbeitsbedingungen bei Apple. Jetzt scheint eine Aussage eines ehemaligen Apple-Mitarbeiters Lashinskys Bericht zu bestätigen, demzufolge Apple die Vertrauenswürdigkeit neuer Mitarbeiter testet, in dem man diese an Produkten arbeiten lässt, die gar nicht wirklich produziert werden sollen.

Wird etwas über ein Fake-Produkt in der Öffentlichkeit bekannt, kann Apple leicht nachvollziehen, wo die undichte Stelle ist. Wie ein ehemaliger Apple-Ingenieur im Video unten sagte: „Ein Freund von mir, der leitender Ingenieur bei Apple ist, arbeitete am Anfang seiner Karriere an Fake-Produkten. Zudem liefen seine Einstellungsgespräche über einen Zeitraum von neun Monaten. Das war äußerst heftig“.

Dass man neue Angestellte erst einmal testet, bevor man ihnen Verantwortung überträgt, ist nichts ungewöhnliches. Aber neun Monate Einstellungstest, in denen man seine Zeit mit der Arbeit an einem Produkt verschwendet, das nie erscheint – da muss die Bezahlung hinterher schon ganz schön gut sein. [Casey Chan / Tim Kaufmann]

[Via Business Insider]

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  1. Wenn man genügend Firmenkapital zur Verfügung hat und es sich leisten kann, Mitarbeiter 9 Monate lang unproduktiv arbeiten zu lassen, dann ist das doch eine völlig legitime Sache!

    Ich glaube fast, das würde jeder Unternehmer machen, wenn er genügend Kapital zur Verfügung hätte, oder würdet Ihr das nicht machen, weil Ihr so „sozial“ seid?

  2. ich glaube kaum, dass der mitarbeiter in diesen 9 monaten nicht bezahlt wird! und: ob es 9 monate probezeit sind, oder kurz gefasste jahresverträge (hier in DE üblich) macht doch dann auch keinen unterschied, oder?

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