Gremlin soll als Akustik-Trüffelschwein nach Sprengminen suchen

NEW ADVANCE IN FIGHT AGAINST IEDs IN HELMAND

Minenräumer haben auf den Kriegsschauplätzen dieser Welt einen gefährlichen Job. Das US-Marineforschungsministerium lässt nun mit GREMLIN ein Ortungsgerät entwickeln, dass durch Beschallung des Bodens vergrabene Sprengkörper finden soll.

Das GREMLIN-System (Ground-Based Explosive Ordinance Disposal Mobile Laser Interrogation) wird von BAE Systems entwickelt und besteht aus einem vibrierenden Element, dass den Boden vor der Spürnase in leichte Schwingungen versetzt. Sie sind in keinster Weise geeignet, die Bombe selbst hochgehen zu lassen, sondern arbeiten so ähnlich wie ein Ultraschallgerät. Das zurück geworfene Echo kann ausgewertet werden und zeigt vergrabene Gefahrenquellen an. Erde, die frisch bewegt wurde, liefert dabei ein anderes Echo als ein Boden, der seit einiger Zeit nicht mehr umgegraben wurde.

Der GREMLIN soll auf einem Roboter fahren, der ferngesteuert gefährliches Gebiet abfahren soll. Der Prototyp soll erst in drei Jahren fertig gestellt sein, schätzen die Militärforscher. [Andrew Tarantola / Andreas Donath]

[Via Wired, Popular Science]

[Bild: isafmedia (CC BY 2.0)]

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  1. wenn der Hauptbestandteil von dem Gerät keine Akkus sind, dann sollte man es in der Überschrift eigentlich mit einem ‘K’ schreiben… Akustik …

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