Update von Final Cut Pro X bringt wichtige Funktionen zurück

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Als die Videoschnittsoftware Final Cut Pro X erschien, fragten sich viele professionelle Anwender, warum Apple eine Software auf den Markt brachte, die weniger Funktionen als ihre Vorgänger beinhaltet. Nun hat ein Update zumindest einige der schmerzlich vermissten Funktionen zurück gebracht.

Final Cut Pro X enthält nun Werkzeuge zum Bearbeiten von Multicam-Projekten. Die Software synchronisiert automatisch Clips eines Drehs mit mehreren Kameras, in dem es nach parallel aufgenommenen Tönen sucht. Alternativ lassen sich auch Zeit- und Datumsangaben bzw. Timecode-Daten nutzen, um einen Multicam-Clip mit bis zu 64 Video-Einstellungen zu erstellen. Die Multicamprojekte können verschiedenste Formate, Bildgrößen und Bildraten beinhalten.

Außerdem unterstützt die Software nun kalibrierte Profimonitore, wobei diese Funktion und die Anbindung an Wellenform-Monitore und Vektorskope noch im Betastatium ist.

Sehr wichtig ist jedoch ein neues Drittanbieter-Plugin, mit dem Cutter ihre Schnittprojekte von älteren Final Cut Pro-Versionen importieren können.Nach Angaben von PC Mag kann das 8-Euro-Plugin 7toX die alten FCP-Sessions im .EDL Format übernehmen und sie in Apples XML-Format konvertieren.

Das Update von Final Cut Pro X ist kostenlos. Final Cut Pro X v10.0.3 kostet als Vollversion 239,99 Euro. Eine kostenlose 30-Tage-Testversion von Final Cut Pro X ist ebenfalls erhältlich. [Adrian Covert / Andreas Donath]

[Via PC Mag]

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