Pixound macht aus euren Fotos Musikinstrumente

Pixound

Pixound ist eine Musik-App mit einem verblüffend neuen Ansatz: Spiele auf jedem Foto als wäre es ein Musikinstrument. Das reicht aus, um unsere Aufmerksamkeit zu erhalten, und als wir anfingen mit dem Pixound iOS App (ca. 0,79 Euro) rumzuspielen, dachten wir zunächst das es zwar ein solides Gimmick sei, aber wahrscheinlich nicht einen Cent wert.

Doch wir spielten weiter und tauchten dabei immer tiefer in die Möglichkeiten der App ein. Jetzt sind wir der Meinung, das sie definitiv ihr Geld wert ist. Zumindest kann man sie dafür verwenden um Bilder von Leuten zu machen, die einem in der U-Bahn gegenüber sitzen, und diese dann wie Musikinstrumente zu spielen.

Doch Pixound geht noch viel tiefer als es dieser U-Bahn Trick erahnen lässt. Im Standard Modus kann man mit Farben spielen, welche dabei einen Piano Klang erzeugen. Des weiteren gibt es zig verschiedene Musikmodi, die sowohl eine große Breite an (gut klingenden) Instrumenten bereit halten, eine Spur mit Begleitschlagzeug, als auch die Möglichkeit selbst zu bestimmen, wie dich die App die verschiedenen Farben auf deinen Fotos spielen lässt.

Zusätzlich gibt es noch einen einstellbaren Chorus- und Reverbeffekt, Voreinstellungen, die alles gut klingen lassen, ohne dass du rumfrickeln musst und natürlich einen kleinen Vorrat an Fotos, die besonders gut mit der App funktionieren. Außerdem gibt es noch einen Ball, der sich von links nach rechts oder in Kreisen durch das Bild bewegt, Bassspuren und natürlich viel zu viele Optionen, um sie wirklich alle aufzuführen.

Und ja, natürlich kannst du Fotos von deinem iPhone oder anderem iOS Gerät importieren und damit spielen.

Die Benutzeroberfläche reagiert schnell auf Berührung, ungeachtet der Komplexität mit der die Sounds generiert werden. AirPlay funktioniert allerdings nicht, das heißt du kannst nicht via AppleTV deine Photos auf deinem TV Gerät spielen. Aber das ist zu verzeihen, denn AirPlay wurde nicht entwickelt, um Musik zu streamen, die sich ständig verändert.

Dennoch solltest du nach dem Lesen dieses Artikels wissen, ob du diese App brauchst, oder nicht. Und vermutlich brauchst du sie. [Eliot Van Buskirk / Timo Zehner]

[via evolver.fm]

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