Besuch bei einem Internet-Troll

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Trolle sind ein Leid, mit dem sich wohl jeder Internet-Nutzer früher oder später auseinandersetzen muss. BBC hat einen von ihnen aufgespürt, besucht und zu seinen Tätigkeiten befragt. Der BBC-Reporter hat sich an die Fersen von Darren Burton geheftet, der sich im Internet unter dem Pseudonym Nimrod Severn gerne mal die Zeit damit vertreibt, Gedenk-Seiten auf Facebook mit für alle Beteiligten schmerzhaften Äußerungen zu befüllen. Einen eindeutigen Tiefpunkt hatte das Niveau seiner Äußerungen als er einem Mord-Opfer wünschte, er möge in Pisse verrotten.

Auf den Besuch der Journalisten reagierte Darren entsprechend überrascht, lies sich ein Interview aber dennoch nicht nehmen: Auf die Frage, wie er über die Auswirkungen für beteiligte Personen denke, antwortete er mit einem knappen “Fuck ’em”. Auch sonst schien sich Darren keiner Schuld bewusst, schließlich wäre Facebook ein offenes Forum und er könne dort äußern, wonach ihm gerade der Sinn stehe. [Jamie Condliffe / Johannes Geissler]

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[BBC via The Next Web]

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  1. hahaha, ich find den gut. was muss auch jeder immer alles im internet von sich verbreiten oder gleich ne seite dazu machen. alle selbst schuld. der zu selbstdarstellern und public living bringt halt auch sowas mit sich.

  2. “hahaha, ich find den gut. was muss auch jeder immer alles im internet von sich verbreiten oder gleich ne seite dazu machen. alle selbst schuld. der zu selbstdarstellern und public living bringt halt auch sowas mit sich.”

    Du siehst auch bestimmt so aus und hattest ähnlich lange keinen GV

  3. Ich find den auch super!
    Man sollte eh nicht glauben was irgendeiner im netz postet.
    Soll er doch Trollen. Ein bisschen Humor bitte
    Das internet ist kein “stock-im-arsch-und-brav-sein” ort.

  4. Solche Typen gibt es auch in der Realität – viel zu viele.
    Ich muss zugeben, dass ich am Bildschirm für sowas noch nie mehr als ein müdes Lächeln aufbringen konnte, aber die physische Version – als neuestes, ein Nachbar, der mitbekommen hat, dass ich aus einer Missbrauchsfamilie stamme und deshalb selbst keine Familie will – die ist zum FÜRCHTEN!

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