Bombendrohung bei Apple: Die Akte Steve Jobs

Jobs-Akte

Unmoralisch und Drogen nicht abgeneigt: Steve Jobs jetzt veröffentlichte Akte beim FBI hält das Bild vom Apple-Gründer als einer schwierigen Persönlichkeit aufrecht. Doch die Unterlagen enthalten auch bislang unbekannte Details zum Leben des Applegründers. Den Papieren zufolge erhielt Jobs unter anderem eine ominöse Bombendrohung.

Um einen Beraterposten im Weißen Haus ergattern zu können, musste sich Steve Jobs einst vom FBI durchleuchten lassen. Die  200 Seiten schwere Geheimakte aus dieser Zeit ist nun veröffentlicht worden.  Unter anderem dokumentieren die Papiere  Jobs Drogenexperimente in seiner Jugendzeit und die Geschichte seiner Tochter, die er jahrelang nicht anerkennen wollte.  So überrascht auch das harte Urteil seiner Bekannten und Geschäftspartner kaum. Einer von ihnen beschrieb Jobs im Gespräch mit den FBI-Beamten als ein „betrügerisches Individuum“, ein anderer äußerte seine Skepsis darüber, ob Jobs jemals die Wahrheit sage. Diesem negativen Bild stehen die Beschreibungen derjenigen gegenüber, die ihn als willensstarken Visionär kennenlernten. Für den Beraterjob empfahlen ihn in den Interviews übrigens  auch seine härtesten Kritiker.

Auch Jobs selbst wurde für die Sicherheitsüberprüfung befragt. Allerdings erst nachdem er das FBI drei Wochen auf einen Termin warten ließ. In dem Gespräch sprach Jobs offen über den Drogenmissbrauch in seiner Jugend und sein Verhalten gegenüber seiner unehelichen Tochter.

Bombendrohung bei Apple

Doch auch einige unbekannte Tatsachen hat Jobs Akte ans Licht gebracht. Unter anderem dokumentiert sie ein Ermittlungsverfahren aufgrund einer Bombendrohung. Im Februar 1985 rief ein Unbekannter bei Apple an und erklärte, er werde drei Häuser in die Luft jagen, wenn ihm das Unternehmen nicht eine Million Dollar zahle. Außerdem kündigte er an, einen zusätzlichen Sprengsatz zu zünden, falls jemand die Behörden einschalten würde. Jobs und seine Mitarbeiter schalteten trotzdem das FBI ein – zum Glück folgenlos. Die Erpresser wurden nie gefasst.

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  1. Was auch immer. Das alles macht ihn für mich nicht weniger genial.. Was interessiert mich auch sein Privatleben und was er als Kind gemacht hat?? Nüscht!

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