Mit Alienware in London: Erster Blick auf den X51

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Mit seiner neusten Gaming-Hardware, dem X51, möchte Alienware mit den klassischen Spielkonsolen um die Vorherrschaft im Wohnzimmer ringen. Um das Gerät zu präsentieren, lud der Hersteller letzte Woche zum Event nach London ein, wo wir die frisch gelaunchte Zocker-Maschine bei der Arbeit sehen konnten.

Gezeigt wurde uns das Teil in der Location „The Deck“, einer der oberen Terrassen des Nationaltheaters, die passend zum Anlass in stilechtes grünes Licht getaucht wurde. Dort angekommen durften wir nicht nur Londons Skyline bewundern, unser Konterfei dank 3D-Drucker in Stein meißeln lassen und bizarre Karikaturen als Souvenir abstauben, sondern auch auf gemütlichen Sesseln Platz nehmen, um uns in demütigend kurzen Gefechten von bekannten eSport-Größen auseinandernehmen zu lassen.

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Den Konsolen auf den Fersen: Der X51

Zum Ausgleich hatten wir aber natürlich auch Gelegenheit zwischen Häppchen und Getränken das Gerät selbst unter die Lupe nehmen. Alienware, das bisher vor allem für Highend-Notebooks bekannt ist, die mit ihrer Leistung auch die Ansprüche der Hardcore-Gamer befriedigen, möchte mit dem X51 nun in die Wohnzimmer vorstoßen und dort den Heimkonsolen Paroli bieten. Ein ambitioniertes Ziel, das aber dank erschwinglicher Komponenten und ansprechender Optik gar nicht so hochgegriffen scheint.

Das formschöne Gehäuse aus mattem Hartplastik, das glänzende Bedienfeld, ein zentral positioniertes optisches Laufwerk und die kompakte Größe von 34,3 x 9,5 x 31,8 cm zeigen schon auf den ersten Blick, dass sich Alienware bei der Gestaltung des X51 großzügig am Design der Playstation 3 und Xbox 360 bedient hat. Mit 5,5 Kilogramm ist das Gerät dabei ein richtig cooles Leichtgewicht. Die Farben, in denen die beiden Beleuchtungsfelder an den Seiten und der klassische Alienkopf an der Front leuchten, kann der User selbst bestimmen. Auf der Rückseite findet ihr natürlich alle relevanten Buchsen, wie USB- und Audio-Anschlüsse, um euch einen bunt gemischten Kabelsalat ins Wohnzimmer zu legen. Ein Blue-Ray-Laufwerk kann man sich optional für 110 Euro einbauen lassen.

Wie zu erwarten, ist der X51 ist in verschiedenen Ausführungen erhältlich. Welche Komponenten verbaut werden, könnt ihr selbst je nach Neigung und Geldbeutel bestimmen. Das Angebot reicht vom Core i3-2120- Prozessor mit zwei 3,3 GHz bis zum Vierkerner Core i7-2600 mit 3,4 GHz pro Kern. Außerdem habt ihr die Wahl zwischen 4 oder 8 GiByte Speicher. Im Bereich der GPU könnt ihr euch zwischen einer Nvidia GeForce GT 545 oder einer GeForce GTX 555 mit je einem GB Videospeicher entscheiden. Für die kostengünstigste Konfiguration müsst ihr 799 Euro hinblättern. Dafür läuft Battlefield 3 aber schon bei dieser Version in Full HD fehlerfrei und flüssig. Ob das Gerät auch wirklich alles hält, was es auf den ersten Blick verspricht, kann natürlich erst in einem ausführlichen Test geklärt werden.

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