Sicherheit an vorderster Stelle: Wo der Druckmesser einer Luftdruckpistole eigentlich nicht angebracht sein sollte

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Es ist schon interessant, wie manche Hersteller ihr Podukt-Design auf Fotos präsentieren. Um den Druckmesser der Piccolo Luftdruckpistole der Firma Feinwerkbau abzulesen, muss man nämlich exakt in die Mündung des Laufes starren.

Sicher ist die Pistole mit allen nötigen Sicherheitsvorrichtungen ausgestattet, die einen versehentlich ausgelösten Schuss verhindern. Aber seien wir mal ehrlich – die Entwickler hätten sich doch bestimmt einen sichereren Platz für die Anzeige einfallen lassen können. So ist das einfach schlechter Geschäftssinn. Denn wie soll man Wiederkäufe erwarten, wenn das Produkt dazu neigt, die Kunden zu eliminieren, die mal schnell nachsehen wollen, wieviel Schuss sie noch abfeuern können? [Mark W. Shead via BoingBoing]

[Oliver Schwab / Andrew Liszewski]

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  1. Bitte zur Hölle…. was veröffentlicht ihr hier fürn Schwachsinn…

    Punkt 1: Die hier dargestellte Methode der Anbringung des Druckmessers wird seid Jahren von allen Luftdruckwaffenherstellern benutzt. Sei es FWB, Anschütz, Steyr oder sonstwer. Die Position ist anhand der Gewichtsoptimierung und Verteilung die optimalste!

    Punkt 2: Man MUSS NICHT IN DEN WAFFENLAUF schauen um die Druckzahl abzulesen…. Normallerweise macht man dies VOR und NACH dem Training. Mit einer gefüllten Kartusche sind gut 150 Schuss möglich, da schaut man nicht einfach mal so ZWISCHENDURCH da rein. Und selbst wenn man muss, reicht es die Kartusche aus einem “sicheren” Winkel zu betrachten.

    Punkt 3: Mir ist kein Fall bekannt wo einer, nachdem er geladen hat, sprich Ladeklappe auf, Munition rein und Ladeklappe zu… Sich denkt: “Och ich müsste gerade mal schauen ob ich noch Luft in der Kartusche ist”….

    Punkt 4: “Sicher ist die Pistole mit allen nötigen Sicherheitsvorrichtungen ausgestattet, die einen versehentlich ausgelösten Schuss verhindern” <— NEIN, bei Luftpistolen gibt es keinen solchen Sicherheitsmechanismus. Ist man wirklich so dumm und lädt eine Waffe, schaut direkt in den Lauf und drückt dann noch auf den Abzug… DANN NENNT MAN DAS SUIZID und hat, da gebe ich euch recht, nichts mit dem Geschäftssinn einer Waffenfirma die Luftdruckwaffen herstellt zu tun…

    Seit meinem 9 Lebensjahr bin ich Schütze, heute Jugendtrainer von über 20 Jugendlichen und keiner von denen käme auch nur auf die Idee bei einer geladenen Waffe auf das barometer zu schauen..

    Dieser Post ist einfach nur völlig sinnfrei… Wenn man sich nicht mit der Materie auskennt, sollte man es lassen…

    1. Ich bin Maschienbau Student im 7. Semester und schieße Luftgewer seit 10 Jahren und nehme auch an den Deutschen Meisterschften teil.
      Wie mein Namensvetter (LOL ^^) schon richtig bemerkte wird die kartusche nur vor dem Wettkampf/ Training gefüllt und zu diesem zweck abgeschraubt. Ich persönlich lese das Manometer nur direkt nach dem Füllen ab um zu sehen wie viel Druck noch auf der Flasche ist. Zum Transport ist die Kartusche gelöst und es besteht keine druckverbindung zwischen der Kartusche und dem Druckminderer. ( Sie können sich die Schnittzeichungen bei der Firma Walther besorgen wenn Sie nur nett darum bitten, jedenfalls war es bei mir so)
      Des weiteren Gibt es eine reihe von Sicherheitsverschriften die unbedingt eingehalten werden müssen, wer diese nicht befolgt wird aus dem Verein ausgeschlossen! Da wird dann auch nicht lang diskutiert!

  2. Ich kann mich der Meinung von Jens nur anschließen. Ich verfolge seit Jahren die Posts von Gizmodo aber dieser schlägt dem Fass tatsächlich den Boden aus und sollte eigentlich gelöscht werden.

    Ich selbst bin seit 15 Jahren Luftpistolen-Schütze und mir ist selbst noch nie so ein Idiot vor die Augen gelaufen der bei geladener Waffe auf den Barometer schaut.

    Der Autor des Artikel hat in seinem Leben wahrscheinlich noch nie so ein Teil in der Hand gehalten und hat vom Tuten und Blasen keine Ahnung.

  3. Ich kann Jens und Spooks nur zustimmen!
    Man sollte wirklich nur über Dinge schreiben, von denen man eine Ahnung hat. Ich bin auch seit 15 Jahren Sportschütze und habe noch niemals jemanden gesehen, der während des Schießens bei geladener Waffe auf das Barometer geschaut hätte.
    Desweiteren ist die Anbringung des Barometers ist sehr sinnvoll, wenn nicht sogar nur auf diese Weise möglich denn:
    1. man beim Befüllen der Kartusche sehen wie hoch der Druck ist.
    2. Wäre eine Anbringung an einer anderen Stelle nicht möglich. Da es sich um einen Druckbehälter mit 200-300 bar Innendruck handelt, ist eine Anbringung des Barometers z.B. an der Seite nicht möglich, da sonst die Wandstärke der Kartusche soooo hoch sein müsste, dass Diese nicht benutzbar wäre!

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