Die kabellose Überwachung der Knochenheilung

Knochensensor

Während sich ein Knochen vom schrecklichen Skiunfall und der folgenden Operation erholt, müssen Ärzte zahllose Röntgenaufnahmen zur Beobachtung des Heilungsprozesses vornehmen. Es sei denn die Chirurgen setzen neben den zahllosen anderen Metallteilen auch gleich noch kleine Diagnosesensoren mit ins Bein.

Das Rensselaer Polytechnische Institut in New York entwickelte einen winzigen Sensor, der – mit nur vier Millimetern Durchmesser und 500 Mikrometer dick – den Ärzten Daten über Belastung, Druck, Bewegung und Temperatur liefert. Und da die Stromversorgung wie bei einem RFID-System funktioniert, erhält der Sensor seine Energie von dem die Daten empfangenden Gerät.

Durch die geringe Größe kann der Sensor nahezu überall im Körper zusammen mit einem medizinischen Implantat angebracht werden. Das Gerät befindet sich gerade noch in der Prototypenphase, könnte aber, sobald es in die Massenproduktion geht, zum Standard orthopädischer Operationen dazugehören. [ORS via Gizmag]

Foto: xpixel / Shutterstock

[Oliver Schwab / Andrew Tarantola]

Tags :

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Advertising