Foxconn: Gehaltserhöhungen bei Apple-Zulieferer

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Der große Mediendruck und die Kontrollen durch Apple scheinen bei Foxconn auf fruchtbaren Boden gefallen sein. Der Hersteller, der unter anderem für die Produktion von iPhones und iPads zuständig ist, hat angekündigt, seine Arbeitsbedingungen zu verbessern.

Das Unternehmen hat bekannt gegeben, dass die Löhne der chinesischen Mitarbeiter rückwirkend zum 18. Februar dieses Jahres um 16 bis 25 Prozent erhöht werden. Außerdem sollen die Überstunden künftig reduziert werden. Das Gehalt eines durchschnittlichen Arbeiters steigt damit auf 1.800 Yuan, also rund 216 Euro.

Ins Kreuzfeuer geriet Foxconn bereits im Frühjahr 2010, als mehrere Mitarbeiter aufgrund der schlechten Arbeitsbedingungen Selbstmord begingen. Ein kürzlich erschienener Bericht der New York Times bestätigte noch einmal, dass exzessive Überstunden, diktatorische Aufseher und Unfallgefahren in den Werkshallen an der Tagesordnung sind.

[Via: zdnet.de]

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  1. Generell wären sicherlich viele bereit etwas mehr zu bezahlen wenn sichergestellt wäre dass das Geld auch bei den arbeitenden ankommt.
    Aber auf diese Weise funktioniert nun mal unser Wirtschaftssystem.
    Des weiteren stört mich ein wenig das Foxconn fast in jedem Bericht als „Apple-Zulieferer“ genannt wird was den Eindruck vermittelt, dass Foxconn ausschließlich für Apple produziert.
    Richtig ist aber das Foxconn die gesamte IT-Industrie inklusive HP, Dell, Sony (nur eine Auswahl) beliefert.

    1. Richtig ist aber auch, dass Apple der wohl mit Abstand größte Kunde bei Foxconn ist, sein Gewicht aber nur äußerst zögerlich in die Waagschale wirft.

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