Kosten für einen Todesstern

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Es ist alleine schon aufgrund seiner Größe eines der bekanntesten Bauwerke des Science-Fiction-Genres. Jetzt hat ein Team aus amerikanischen Studenten die Baukosten für den Todesstern aus "Star Wars" nachgerechnet. Das bittere Ergebnis: Vorerst wird sich die Menschheit mit kleineren Raumschiffen zufrieden geben müssen.

Die Rahmendaten des Lieblingsprojekts des Imperators, das Weltraumhelden auch schon mal mit einem kleinen Mond verwechseln, sind für heutige Maßstäbe einfach ein paar Nummern zu groß. Alleine der Durchmesser beträgt mehr als 140 Kilometer. Als Basis für ihre Berechnungen benutzten die Studenten das Material Stahl und rechneten die benötigte Menge zum Bau eines modernen Flugzeugträgers auf die Ausmaße des Todessterns hoch.

Demnach müssten für jeden „Death Star“ etwa 1,08 mal 10 hoch 15 Tonnen Stahl verbaut werden, eine Eins mit fünfzehn Nullen. Fraglich ist auch, wer am Ende die Rechnung für den Weltenzerstörer zahlen soll. Nur der Stahl hätte nach aktuellen Marktpreisen einen Wert von 852,000,000,000,000,000 US-Dollar, was circa 13.000 Mal mehr ist, als das gemeinsame Bruttoinlandsprodukt aller Länder der Erde.

[via: Wired]

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  1. …und genau deswegen muss man ja auch auch andere Welten unterwerfen, damit die das zahlen und nicht wir!

    Aber solange wir uns noch untereinander damit herum streiten, wer am Smartphone mit zwei Fingern zoomen darf und wer warum nicht, bekommen wir das eh nicht gebacken!

    Alles klar?

  2. naja, ob die rechnung stimmt? flugzeugträger sind nicht dafür bekannt riesige räume innerhalb des schiffs zu haben, außerdem hat man ja nur einmal die komplette außenverkleidung.
    wird insgesamt nichts bringen, selbst wenn es die kosten halbieren würde…schade.
    wahrscheinlich wird einer gebaut, sobald fremdes leben entdeckt wurde.
    kriegsmaschinerie lohnt nur im krieg.

    1. Falls wir auf anderen Planeten entwickeltes Leben entdecken sollten, wird dieses Leben alles daran setzen uns den Gar aus zu machen, weil wir eine so blöd/aggressive Lebensform sind und uns zur Belustigung Dinge wie den Todesstern ausdenken ^^

  3. Vielleicht sollte man bei der Berechnung des BIP die Griechen außen vor lassen….
    Dann wäre es evtl schon wieder lukrativ ;-)

  4. Eine Kostenrechnung aufgrund von Marktpreisen ist völlig uninteressant, da der Imperator die Preise eh nicht zahlen würde.

    Vom Prinzip her würde man wohl die nötigen Erze in einem nahegelegenen Asteroidengürtel abbauen oder einen Mond zertrümmern. Dazu benötigt man Maschienen und Personal. Das Erz wäre gratis. Oder schreibt der Eigentümer des Asteroidengürtels etwa dem Imperator eine Rechnung? Das wäre sehr unklug.

    Wobei in dieser Überlegung hier auch zum großen Teil Droiden zum Einsatz kämen, die gerade im Weltall auf Dauer günstiger im Betrieb sind als Personalkosten. Somit könnte ein relativ geringer Personalstamm ,der die Androiden kontrolliert, die Personalkosten im Vergleich gering halten.

    Damit bleibt dann nur noch der Zeitfaktor.
    Je schneller der Todesstern gebaut werden soll, desto mehr Schmelzanlagen, Droiden und Personal wird benötigt. Bei einem Projekt in der Größenordnung macht es Sinn möglichst alle Komponenten vor Ort selber herzustellen, statt sie anzuliefern. Schon wegen der sonst nötigen Frachtkapazität.

    Im Prinzip könnte man mit ein paar Elektronik- und Droidenfabriken anfangen, die Droiden bauen, die weitere Droidenfabriken bauen usw. … die dann später andere Droiden und Anlagen für den Erzabbau produzieren usw. …

    Je mehr man am Anfang in die ersten Anlagen investiert, desto schneller wird die Vorbereitungsphase abgeschlossen und der eigentliche Bau des Todessternes kann früher beginnen.

    Und wenn das nicht schnell genug geht, dann kommt Darth Vader zum Motivationstraining vorbei :-)

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