Canoncial motzt euren Androiden zum Ubuntu-Desktop auf

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Und weiter gehts, in Richtung Ubuntu auf dem Smartphone - Canoncial zaubert den Ubuntu Desktop auf euren Androiden, und weil es sich auf den vergleichsweise kleinen Bildflächen unserer mobilen Begleiter eher schlecht bedienen lässt, erwacht der Desktop auch erst dann zum Leben, wenn das Smartphone an einen Monitor angeschlossen wird. Sicher, im ersten Moment nimmt diese Einschränkung dem Ganzen etwas Wind aus den Segeln, auf den zweiten Blick aber wird klar, dass Canoncial mit dem Konzept entscheidende Schritte in der Entwicklung des mobilen Büros geht. Zwar hatte bereits Motorola eine ähnliche Idee und präsentierte auf dem Atrix erstmals eine für Maus und Tastatur optimierte Oberfläche, die ebenfalls für den Einsatz am heimischen Monitor konzipiert war, der Funktionsumfang bleibt aber weit hinter dem des Ubuntu-Desktops zurück.

Der Ubuntu-Teil im Inneren eures Smartphones greift im Betrieb auf Teile des Android-Systems als auch -Kernels zurück und ermöglicht dadurch ein sauberes Zusammenspiel der beiden Systeme: Anrufe können somit auch unter Ubuntu getätigt werden und auch das Starten von Android-Apps ist kein Problem. Mehr noch: Beide Systeme teilen sich sinnvoller und komfortabler Weise wichtige Bestandteile wie Kalender, Kontakte und sogar Peripherie, was mehrmalige Eingaben als auch Synchronisation unnötig macht. Abgerundet wird das System durch die Integration des erst kürzlich vorgestellten UbuntuTV, das bei bestehender Verbindung zu einem TV-Gerät automatisch geladen wird.

[Mobile Nerd]

 

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    1. Weil Gizmodo es einfach nicht schafft, eine vernünftige Galerie in die Seite einzubauen. Gut, dazu müssten man ja auch ein Basiswissen von JavaScript und HTML besitzen…

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