Test: Universalladegerät IDAPT i1 Eco ist toll für Unterwegs

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IDAPT i1 Eco ist ein Universalladegerät, mit dem Ihr bis zu zwei Gadgets gleichzeitig aufladen könnt, egal ob Ihr gerade Zuhause seid oder im Auto. Wir haben uns das rund zwanzig Euro teure Gerät angesehen.

Beworben wird IDAPT i1 Eco unter anderem auch damit, dass es sich komplett abschaltet, wenn alle angeschlossenen Geräte aufgeladen sind oder abgezogen werden. Ein Test, den wir mit Hilfe eines Stromverbrauch-Messgerätes durchgeführt haben, belegt: IDAPT i1 Eco hält, was der Hersteller verspricht. Den am Gerät angebrachten Knopf, mit dem sich das i1 manuell wieder aufwecken lässt, haben wir im Test nicht benötigt.

Passend zum grünen Image wird das aus recycletem Kunststoff gefertigte Universalladegerät in einer Verpackung geliefert, die gänzlich aus wiederverwertetem Papier besteht. Das freut nicht nur die Umwelt, sondern auch den Kunden. Verglichen mit den vom Stenkelfelder Institut für Verbraucherschutz zertifizierten Logitech-Verpackungen öffnet sich ein solcher Pappkarton nämlich absolut mühelos.

Weiter zur Hauptsache: Das IDAPT i1 Eco verdient sich die Bezeichnung „Universalladegerät“, weil die beiden entscheidenden Schnittstellen – die zur Stromversorgung und die zu den aufzuladenden Geräten – austauschbar sind. Habt Ihr eine Steckdose in der Nähe, dann pflanzt Ihr einfach das entsprechende Kabel mit dem Eurostecker auf (Kabel für andere Steckdosen gibt’s als optionales Zubehör). Findet sich in der Gegend gerade nur USB, dann nutzt Ihr eben das USB-Kabel. Einen solchen Anschluss weist auch der Adapter für den Zigarettenanzünder auf, so dass sich das IDAPT i1 Eco auch hiermit verbinden lässt.

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Nun zum anderen Ende des Ladegerätes, der Schnittstelle hin zum aufzuladenden Gerät. Diese besteht aus einem mit Kontakten ausgestatteten Schacht, in den ein so genanntes „Tip“ einsteckt. IDAPT bietet eine ganze Reihe verschiedener Tips an. Zum Lieferumfang gehören drei Stück, je eines mit Apples Dock Connector, für micro- und für miniUSB. Darüber hinaus könnt Ihr auch Tips für LG, Samsung, Motorola usw. kaufen. Die Preise bewegen sich jeweils um die 8 Euro. Neben dem „Tip-Schacht“ gibt es übrigens noch eine USB-Buchse, an die Ihr ein zweites Gerät per Kabel anschließen könnt. Mit dem gleichzeitigen Laden von zwei Geräten hatten wir allerdings unsere Mühe. Die Kombination aus iPhone 4S und iPad 2 wurde gleichzeitig mit Saft versorgt, nicht so das Tandem aus iPhone 3GS und iPad 1. Hier wurden die beiden Geräte nacheinander geladen.

Leider trübt das den ansonsten guten Eindruck, den das i1 hinterließ, etwas ein. Die Konstruktion wirkt robust und entsprechende Tips vorausgesetzt kann man mit dem Ding wirklich alles laden, was man so mit sich schleppt. Spätestens dann, wenn ein zweites Gerät per USB am i1 hängt, habt Ihr aber ein ziemlich hässliches Kabelgewirr auf dem Tisch, das wenig optischen Glanz versprüht. Für den stationären Betrieb ist wohl einer der großen Brüder des i1, nämlich die Tischladestationen i2/2+/3 oder i4 (für bis zu vier Geräte) besser geeignet.

Das i1 hingegen eignet sich meiner Meinung nach eher als Begleiter für unterwegs, zum Beispiel auf dem Weg ins Büro und zurück und vielleicht noch für den Einsatz auf dem Nachttisch. Ich fürchte allerdings, dass ich unterwegs die Einzelteile verbummeln werde. Deshalb vermisse ich im Lieferumfang eines am meisten: Ein Täschchen, in dem ich die ganzen Teile verstauen kann.

Als offizielle, deutsche Bezugsquellen für IDAPT i1 Eco nennt die Hersteller-Website übrigens derzeit Amazon und ELV. [Tim Kaufmann]



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