Die Railgun aus den Science Fiction Filmen ist da

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Die Kanone feuert ein 18 Kilogramm schweres Projektil mit einer Geschwindigkeit von 9.000 km/h. Es trifft sein Ziel mit der 32fachen Kraft, wie sie ein ein Tonnen schweres Auto mit 100 km/h entwickeln würde. Railguns sind nun keine Science Fiction mehr.

Bislang gab es nur Laborexperimente mit Railguns. Doch nun hat die US Navy eine Railgun getestet, die von BAE entwickelt wurde, und wie ein echtes Militärgerät aussieht. Die Projektile sind zur Zerstörung von Schiffen, Landzielen und Raketen gedacht. Die Waffe setzt rein auf kinetische Energie – Sprengstoff ist nicht an Bord.

Innerhalb der nächsten fünf Jahre sollen Tests gemacht werden, bei denen kontinuierlich die Geschossenergie erhöht wird. Bis zu 32 Megajoules sollen es irgendwann sein. Doch ein wichtiges Problem ist noch nicht gelöst. Woher soll diese Energie auf einem Schiff kommen? Vermutlich sind Akkus die beste Lösung, aber die sind irgendwann leer. Und ob sie sich im Kampf schnell wieder aufladen lassen, darf bezweifelt werden.

Wann eine Railgun auf einem Schiff montiert wird, ist noch nicht absehbar. [Sam Biddle / Andreas Donath]

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    1. ich hab davon nicht all zu viel Ahnung, aber das Projektil wird vermutlich nicht eine Stunde lang einschlagen, sondern ehr in einen Bruchteil einer Sekunde seine Energie freisetzen.
      Nimm deinen Wert also mal ehr mal 360.000 Millisekunden, was vermutlich immernoch zu wenig ist.

      1. Exakt und aus einem Atomreaktor oder Dieselgenerator oder was auch immer auf einem Kampfschiff sein soll kann man die Energie nicht auf einmal raus holen. Da braucht man sehr sehr sehr Starke Kondensatoren davor die das bewerkstelligen.

  1. Cooler Bericht mit extrem veralteten Daten.
    Der Spiegel berichtete bereits im Februrar 2008 über diese Railgun und nach dem Bericht besitzt man bereits eine 32Megajoule-Waffe und plant eine 64Megajoule.
    Da frag ich mich, wie alte die Quelle für diesen Bericht war. Wenn die 32er bereits 2008 fertig war ;-)

  2. 9000 km? Wirklich? Das wäre ja ugf. von New York (USA) nach Novosibirsk (Russland) (rechtsrum über die Erdkugel / Luftlinie). Kann ich mir nicht vorstellen!

    1. Komischerweise wird überall woanders auch nur von ca. 400Km geredet.
      Ich vermute mal, dass die 9000km ehr die Mündungsgeschwindigkeit des Projektils war. Also Km/h, wie im Weltrekord von 2010.

  3. Da ich selbst schon eine Railgun gebaut habe, kann ich euch versichern, ganz so einfach ist das nicht, vonwegen Atomreaktor usw.
    Das Problem ist, dass die ganze Energie innerhalb von ein paar Milliseknden entladen werden muss. Also müssen riesige Kondensatoren her. Das 2. Problem ist die Abnutzung der Schienen, da diese direkten Kontakt zum Projektil benötigen und durch den hohen Strom verschweißen.
    Wen das Prinzip interessiert, sollte mal nach “Lorentzkraft” suchen.

  4. Also ich muss schon sagen, ich hab sehr sehr gute Ausgen (LOOL) da seh ich doch das Ende des Abschusskanals und nach 9000km den Einschlag in einer Werbetafel (LOOL) .

    Für mich sah das zwar eher nach max. 400m aus, aber anscheinend seh ich doch so weit (LOOL)

    1. Bist du nicht auch der Meinung, dass Menschen, die dreimal LOOL (Laughing Out Out Loud?) in einem Post verwenden, automatisch aus dem menschlichen Genpool entfernt werden sollten?

      1. (grinz) Bist Du Kalttext (grinz) nicht auch der Meinung, das man Menschen die nur Meckern können, aber selber keine Beiträge verfassen nicht ach aus dem Genpool der Menschen entfernen sollte ! (grinz)

  5. Zum Aufladen von Goldcap-Kondensatoren, womit diese Energie problemlos speicherbar und binnen Mikrosekunden freisetzbar ist, genügt sogar ein kleines Windrad mit Generator.
    Die Chinesen machen jetzt solche Akkukombinationen von Goldcap und Lithiumbatterie,
    als EInzelelemente, welch zusammensetzbar, viele Farad als Energiequelle speichern lassen. Also das ist sogar für den Hausgebrauch machbar. Als DIY so zu sagen, das wird vor allem die Islamisten interessieren, welche derart eine Waffe bauen können, welche gegen Kriegsschiffe einsetzbar ist. Ob dazu deren Intelligtenz reicht, sagt der Koran nicht.

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